Landesrat Stemer: Lesen können heißt lernen können

Nach wie vor eine wichtige Schlüsselqualifikation!

Bregenz (VLK) - Anlässlich des 21. Kinder- und
Jugendbuchtages in Erinnerung an den Geburtstag von Hans-
Christian Andersen am 2. April unterstreicht Landesrat
Siegi Stemer die große Bedeutung des Lesens im Bildungs-
und Erziehungsprozess. "Wer gut und sinnerfassend lesen
kann, hat in allen Bereichen des Lebens die besten
Voraussetzungen. Lesen ist die Grundlage jeder Bildung",
bringt es der Schullandesrat auf den Punkt. ****

Die frühe Leseerziehung in Elternhaus und Kindergarten
hat einen entscheidenden Einfluss auf das spätere
Leseverhalten. "Wenn Kinder von klein auf Lektüre als
angenehm und spannend erleben, fällt ihnen auch später der
Zugang zum Buch leichter. Denn wer beim Lesen Lust und
Freude empfindet, liest mehr und in weiterer Folge besser",
so Stemer.

Die modernen Kommunikationstechnologien stellen die
Pädagogen vor die Herausforderung, traditionellen Lektüreunterricht mit neuen Lesetechniken zu verbinden.
"Durch den frühen Kontakt mit den unterschiedlichsten
Medien lesen die Jugendlichen heute anders als früher. Man
muss sie gezielter zum Buch hinführen und gleichzeitig ihre multimedialen Kompetenzen nutzen." Für Landesrat Stemer
bietet die "Leseerziehung im Netz" parallel dazu auch die
Chance, verstärkt Burschen für die Welt des Lesens zu
gewinnen. "Denn die PISA-Studie hat international gezeigt,
dass Burschen beim Lesen schlechter abschneiden als
Mädchen", unterstreicht der Schullandesrat den
Handlungsbedarf in diese Richtung.

Eine wesentliche Aufgabe bei der Vermittlung von Lese-
und Medienkompetenz kommt den Schulbibliotheken zu. "Als Informations- und Lesezentrum unterstützen und ergänzen sie
das Engagement von Eltern und Pädagogen", so Stemer: "Ich
danke allen, die sich unermüdlich darum bemühen, Kindern
und Jugendlichen die Bedeutung und Aktualität der Lektüre
und des Buches bewusst zu machen!"

Nähere Informationen unter: www.buchklub.at,
www.buecher.at, www.e-lisa.at
(so/gw,nvl)

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