Schender: Grün-Forderung nach Gesamtschule Relikt linker Uraltideologie

FPÖ-Bildungssprecher erfreut über Gesprächsbereitschaft der SPÖ zur AHS-Oberstufenreform

Wien, 2002-03-28 (fpd) - Die Leistungen der österreichischen Schüler seien im internationalen Vergleich gut, äußerte sich heute der freiheitliche Bildungssprecher Mag. Rüdiger Schender. Dies zeige die PISA-Studie.****

"In der Lese-Kompetenz schneidet Österreich unter den deutschsprachigen Ländern am besten ab und ist auf Rang 5 in der EU. Je schwieriger die Aufgabenstellung war, um so besser haben die österreichischen Schüler diese bewältigt", erläuterte der freiheitliche Bildungssprecher. Auch in den Naturwissenschaften sei Österreich bestes deutschsprachiges Land und liege EU-weit auf Rang 3, konterte Schender den Unkenrufen des grünen Bildungssprechers Brosz. Insbesondere das vom grünen Bildungssprecher propagierte Modell der Gesamtschule lehne der freiheitliche Bildungssprecher strikt ab und sehe seinen Standpunkt in zahlreichen diesbezüglichen Studien bestätigt.

"Nicht Gleichmacherei bietet bestmögliche Ausbildung, sondern ein gezieltes Eingehen auf die Stärken und Schwächen des Einzelnen. Hierzu ist ein in sich differenziertes Schulsystem ebenso notwendig, wie gezielte Begabtenförderung", so der freiheitliche Bildungssprecher.

Trotz der guten Ergebnisse der PISA-Studie dürfe man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern müsse bestrebt sein, in das absolute Spitzenfeld aufzusteigen.

"Ein Schwachpunkt des österreichischen Bildungssystems ist leider die zu wenig ausgebaute Schulautonomie. Sie ist im internationalen Vergleich unterentwickelt, was zweifellos auf die sozialistisch dominierte Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte zurückzuführen ist", führte Schender aus.

Hier müsse man vorrangig ansetzen. Die Regierung sei dabei, die Rahmenbedingungen hierfür zu schaffen, um den Ausbau der Autonomie zu forcieren. Die Schulen müßten verstärkt die Möglichkeit haben, selbst Schwerpunkte zu setzen, um so ihr Angebot an die jeweiligen Erfordernisse anpassen zu können.

"Einen weiteren wichtigen Schritt in diese Richtung muß die bevorstehende Reform der AHS-Oberstufe setzen", forderte Schender und zeigte sich über die heutigen Aussagen von SP-Bundesgeschäftsführerin Kuntzl über ihre Gesprächsbereitschaft in Sachen AHS-Oberstufenreform erfreut. (Schluß)

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