Arbeitslosigkeit: Bures fordert Maßnahmen statt Schönreden

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures fordert konkrete Maßnahmen gegen die ungebremst steigende Arbeitslosigkeit. Im Jahresabstand sind Ende März beinahe 40.000 mehr Menschen arbeitslos. Angesichts dieses Anstiegs der Arbeitslosigkeit um 18 Prozent - damit ist der Anstieg noch höher als im Februar, wo die Arbeitslosigkeit (im Jahresabstand) um 15,6 Prozent zugenommen hatte - hält Bures den Optimismus von Arbeitsminister Bartenstein für "absolut unangebrachtes Schönreden". Bartenstein hatte gemeint, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit "gestoppt" wurde. "Davon kann leider keine Rede sein", kritisierte Bures am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, "der Anstieg der Arbeitslosigkeit hat sich sogar weiter gesteigert." ****

Bures fordert einen Ausbau der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Mehr Mittel als zuletzt müssten für die Qualifizierung von Arbeitsuchenden aufgewendet werden. Sie fordert den Arbeitsminister auf, die vorhandenen Rücklagen des AMS für aktive Arbeitsmarktmaßnahmen freizugeben.

Bures wirft dem Arbeitsminister vor, dass er seit Monaten versuche, dass Problem Arbeitslosigkeit schönzureden. "Zu jedem Monatsende müssen wir uns anhören, dass Bartenstein glaubt, dass die Talsohle schon durchschritten sei", kritisierte Bures. Sie fügte hinzu: "Unterdessen steigt die Arbeitslosigkeit ungebremst, und die gesamte Regierung steht dieser Besorgnis erregenden Entwicklung gleichgültig gegenüber."

Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin erneuert die SPÖ-Forderung zur Belebung von Konjunktur und Arbeitsmarkt. Das soll durch einen Maßnahmenmix aus Unternehmen-bezogenen Anreizen, Förderung von Arbeitsuchenden sowie gezielte Förderung der Weiterbildung von Arbeitnehmern erfolgen. (Schluss) wf/vs

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