VP-Stadtrat Marboe: "Stop" der SP-Künstlervertrebungspolitik

Mailath-Pokorny soll sich bei Künstlern entschuldigen

Wien, 28.03.2002 - "Es kann doch nicht ernsthaft Ziel der Wiener Kulturpolitik sein, unsere besten Schauspieler aus den Wiener Theatern zu vertreiben", so VP-Stadtrat Dr. Peter Marboe. Nach den heftigen Reaktionen zahlreicher Künstler wie etwa Fritz Muliar und Karlheinz Hackl will nun auch Helmuth Lohner nach dem Ausschreibungsdebakel um das Theater in der Josefstadt die Konsequenzen ziehen und in Österreich nicht mehr Theater spielen. ****

"Ich fordere die verantwortlichen Kulturpolitiker auf, umgehend das Gespräch mit Helmuth Lohner, aber auch den anderen enttäuschten Künstlern zu suchen. Insbesondere Kulturstadtrat Mailath-Pokorny den - wie in allen Medienberichten zu lesen war - die Hauptschuld an dem Schlamassel trifft, sollte sich bei Helmuth Lohner, Karlheinz Hackl und den anderen Künstlern, einschließlich jener, die sich in gutem Glauben beworben haben, für den Mangel an Transparenz und Integrität des Ausschreibungsverfahrens entschuldigen", so Marboe weiter.

"An Hans Gratzer appelliere ich alles zu tun, um Helmuth Lohner, Karlheinz Hackl und Fritz Muliar dazu zu bewegen, auch weiterhin dem Theater in der Josefstadt die Treue zu halten. Warum soll das Wiener Publikum wegen einer verfehlten Kulturpolitik auf Sternstunden des Theaterlebens und noch zahlreiche Begegnungen mit den großen Schauspielern dieses Landes verzichten müssen?", so Marboe abschließend. (Schluss)

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