FPÖ-Madejski: Wien nimmt Weltkulturerbe nicht ernst

Wien, (OTS) Heftige Kritik am Wiener Planungsstadtrat im Zusammenhang mit dem Weltkulturerbe übte Donnerstag der Freiheitliche LAbg. Dr. Herbert Madejski in einer Pressekonferenz. Es gebe abwertende Äußerungen über die von der UNESCO verliehene Qualifikation, wie z.B. "Quargelsturz" und auch das Hochhauskonzept sei nicht dazu geeignet, das Weltkulturerbe zu sichern. Die FPÖ werde versuchen, die Bundesregierung einzuschalten, da diese für Österreich mit der UNESCO einen Staatsvertrag betreffend Weltkulturerbe zum Schutz von Bauwerken und Regionen abgeschlossen habe, um eine blamable Aberkennung für Wien zu vermeiden.

Der Planungsstadtrat habe erstmals ein Hochhauskonzept vorgelegt, was grundsätzlich zu begrüßen sei, inhaltlich lehne die FPÖ dieses Konzept jedoch ab, stellte Madejski fest. Es gebe kein geregeltes Bürgerbeteiligungsverfahren, die Innenstadt als Schutzzone komme in diesem Konzept nicht vor und es fehle auch das Anführen von Eignungszonen - Bereichen, die besonders für den Hochhausbau geeignet erscheinen.

In Zusammenhang mit den Dachaufbauten beim Hotel Ambassador in der Inneren Stadt kritisierte der FPÖ-Politiker die Untätigkeit der Baupolizei und sprach von undurchsichtigen Firmenverflechtungen bei den Eigentümern dieses Aufbaues. Im Hinblick auf die, nächste Woche beginnende Untersuchungskommission der Flächenwidmungspraxis in Wien, erklärte Madejski, dass die FPÖ auch die Causa "Praterstraße 20" untersucht wissen will, da hier eine ungeklärte Bauklassenerweiterung stattgefunden habe.

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