StR Schicker und BV Huber: Bezirksleitlinien für den 15. Bezirk

Zweiter "Bezirkstag" von StR Schicker

Wien (OTS) Im Rahmen seiner Bezirksbesuchstage stand für Wiens Planungs- und Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker Mittwoch Rudolfsheim-Fünfhaus "auf dem Programm". Stadtrat Schicker informierte sich dabei nicht nur über die aktuelle Situation sowie geplante Projekte im Bezirk, sondern diskutierte auch mit engagierten BürgerInnen über ihre Wünsche und Anliegen. Gleichzeitig präsentierte Schicker gemeinsam mit Bezirksvorsteher Rolf Huber die neuen Bezirksleitlinien der Öffentlichkeit.****

In den Bezirksleitlinien werden die generellen Aussagen und Festlegungen des Wiener Stadtentwicklungsplanes auf Bezirksebene detailliert und fortgeführt. Ausgehend von einer Problemanalyse werden in den unterschiedlichsten Bereichen, wie Stadtentwicklung, Verkehr, Infrastruktur etc. Ziele definiert und Lösungen vorgeschlagen. Das Konzept dazu wurde in vielen Diskussionen mit StadtplanerInnen, ExpertInnen aus anderen Bereichen sowie der Bezirksvertretung entwickelt. "Rudolfsheim-Fünfhaus hat in den vergangenen Jahren stark aufgeholt. Zahlreiche Revitalisierungs- und Sanierungsmaßnahmen haben zu einer Attraktivierung des Bezirks beigetragen, der 15. Bezirk hat an Lebensqualität gewonnen", so Schicker. Dennoch gebe es, wie auch Bezirksvorsteher Huber hervorhob, noch einiges zu tun. So solle u.a. die Wohnqualität weiter angehoben, neue Grün- und Erholungsflächen geschaffen sowie die Verkehrssituation durch verkehrsberuhigende Maßnahmen verbessert werden. Gleichzeitig verfüge der 15. Bezirk über Entwicklungspotenziale, wie beispielsweise das Westbahnhofgelände oder einzelne Gürtelbereiche. Bezirksvorsteher Huber wies vor allem auf das Wiental und den Gürtel als Schwerpunkte für eine weitere Bezirksentwicklung hin.

Eine besondere Problemlage im Bereich der Parkplätze gebe es im Bereich der Stadthalle. In diesem Zusammenhang wies Stadtrat Schicker neuerlich auf den jüngst angekündigten Pilotversuch einer "Parkzone" rund um die Stadthalle hin. Dazu laufen zur Zeit intensive Vorbereitungen, geplanter Start des Projekts ist Frühjahr 2003. "Ich bin froh, dass sich der Bezirk bereit erklärt hat, diesen Pilotversuch mit uns gemeinsam durchzuführen. Damit soll ein alternatives Modell zur Lösung von Parkraumproblemen getestet werden, das in weiterer Folge auch in Problembereichen innerstädtischen Bezirke eingesetzt werden könnte", so Schicker.

Wichtig bei allen Projekten für Rudolfsheim-Fünfhaus sei jedenfalls, so Schicker und Huber abschließend, dass der Dialog mit der Bevölkerung weitergeführt wird. Die BezirksbewohnerInnen sind daher eingeladen, sich an der Diskussion für einen noch lebenswerteren 15. Bezirk aktiv zu beteiligen. (Schluss) gb

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