FP-Sichrovsky: EU und USA mitverantwortlich am Terror im Nahen Osten

Jüngster Mordanschlag in Israel macht Friedensplan der Arabischen Liga unglaubwürdig

Wien, 2002-03-28, -(fpd)- "Der schreckliche Mordanschlag zu Beginn des jüdischen Pessach-Festes mit wahrscheinlich 20 Toten und mehr als 100 Verletzten, unter ihnen zahlreiche Frauen und Kinder, hat erneut die Ausweglosigkeit der sogenannten Friedensbemühungen im Nahen Osten gezeigt", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest. "Die Beteuerungen der Teilnehmer der Gipfelkonferenz der Arabischen Liga in Beirut, bereit für einen Frieden zu sein, wirken dann mehr als unglaubwürdig, wenn einerseits der als Held gefeierte Yasser Arafat nicht imstande ist die radikalen Gruppen zu kontrollieren und andererseits andere Regierungen im Nahen Osten diese Form des mörderischen Terrors direkt und indirekt unterstützen", so der Generalsekretär weiter.****

"Hinter dieser Art von Mordanschlägen gegen die Zivilbevölkerung stehen hochrangige Politiker und Regierungsmitglieder verschiedenster Länder in dieser Region. So lange diese Form von Doppelmoral innerhalb der Arabischen Liga existiert, wird deren angebliche Friedensbemühungen auch niemand wirklich ernst nehmen", ist Sichrovsky überzeugt.

Daß Europa und die USA diesen Zustand aus der Distanz beobachten und sich nur mit guten Ratschlägen einbringen, sei eine auf Dauer unerträgliche und auch gefährliche Situation. Beide hätten die Möglichkeit, mit wirtschaftlichen und militärischen Mitteln diesen Konflikt zu beenden. Sichrovsky abschließend:" Ein weiteres Zögern, um sich in dem Machtspiel rund um die Energiereserven der Welt eine günstige Position zu sichern, bedeutet eine indirekte Unterstützung des Terrors und eine Mitschuld an den täglichen Morden in dieser Region."

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