PK der Eisenbahnergewerkschaft zur ÖBB-Umstrukturierung

"Anschlag auf das Eigentum der Steuerzahler!"

Wien (ÖGB/GdE). Die Bundesregierung hat in den letzten Monaten mehrmals versucht die ÖBB als eigenständiges Unternehmen zu zerschlagen. Nachdem dieses Vorhaben aus einer Reihe von sachlichen Gründen aufgegeben werden musste, sollen nun die Immobilien und Anlagen den ÖBB weggenommen und an die Schieneninfrastrukturfinanzierungsgesellschaft (SCHIG) übertragen werden. Zu diesem "Anschlag auf das Eigentum der österreichischen Steuerzahler" sagen die EisenbahnerInnen ein eindeutiges NEIN.++++

Der von der Bundesregierung geplante "Bilanztrick" hätte negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Kraft des Unternehmens ÖBB, würde die Sicherheit der Reisenden gefährden, sowie Tausende Arbeitsplätze bei der Bahn und vielen Zulieferbetrieben vernichten. Die Gewerkschaft der Eisenbahner lehnt deshalb diesen Eingriff in die Zukunft der Bahn ab und wird ihre Bedenken gegen die Gefährdung der Bahn detailliert in einer Pressekonferenz darlegen.

PRESSEKONFERENZ
mit Wilhelm Haberzettl, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Eisenbahner (GdE):

2. April 2002 um 10.30 Uhr
in der Gewerkschaft der Eisenbahner,
Margaretenstraße 166, 1050 Wien
Großer Sitzungssaal.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

ÖGB, 26. März 2002
Nr. 263
Nr.

Der ÖGB unterstützt das Volksbegehren "Sozialstaat Österreich" vom 3. bis 10. April 2002. Machen Sie mit! Jede Stimme zählt.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Sylvia Reiss, Telefon: 01/546 41/411
Walter Kratzer, Telefon: 0664/61 45 765

Eisenbahnergewerkschaft/Presse

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