Frauen- und familienfreundlichste Betriebe in der Praxis BILD

LR Schmid: Nachahmung ist erwünscht - Vorstellung der Siegerfirma Suchard in Bludenz

Bludenz/Bregenz (VLK) - Frauen und Männer stehen zunehmend
vor der Herausforderung, eine Balance zwischen Familie und
Beruf zu finden. Die Vorarlberger Landesregierung will
Impulse geben: Mit dem Wettbewerb "Frauen- und
familienfreundlichste Betriebe" zeichnet sie jene Betriebe
aus, die eigeninitiativ frauen- und familienfreundliche
Maßnahmen setzen. Gleichzeitig wird das Engagement der
Teilnehmer öffentlichkeitswirksam anerkannt. Bei der
Vorstellung des Siegerbetriebes 2001 in der Kategorie "Wirtschaftsunternehmen über 100 MitarbeiterInnen", die
Firma Suchard - Schokolade Ges.m.b.H in Bludenz, wünschte Frauen-Landesrätin Greti Schmid, heute, Mittwoch, "dass
möglichst viele Betriebe zur Nachahmung angeregt werden."
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Die Firma Suchard beschäftigt derzeit 500
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Frauenanteil beträgt
43 Prozent. Gepunktet hat Suchard vor allem durch die
individuell und frauen- und familienfreundlich gestaltete Arbeitszeit. Laut Personalchef Herbert Hoch, gibt es bei
Suchard seit längerem das Projekt "Fit & Aktiv" mit dem
Ziel, die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsklima zu
verbessern sowie Bedingungen zu schaffen, die die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern.
Beispielhaft ist auch die aktive Gestaltung des
Wiedereinstieges, indem bereits vor bzw. während der
Karenzzeit mit den betroffenen Mitarbeiterinnen
Plangespräche geführt werden. Im Zuge der neuen Kinderbetreuungsgeld-Regelungen (2,5 Jahre Bezug)
verlängert Suchard den Kündigungsschutz um 6 Monate, von 2
Jahren auf 2,5 Jahre. Von den Projektverantwortlichen
werden permanent Maßnahmen zur Steigerung der Arbeits- und Lebensqualität umgesetzt: etwa das Projekt "Flexible Arbeitszeitmodelle", das flexible Teilzeit mit einem Jahresarbeitszeitkonto, Schichtmodelle und Homeworking
erprobt.

Geschäftsführer Torsten Jacobs sieht die Auszeichnung einerseits als Bestätigung für den eingeschlagenen Weg in
der Förderung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern;
andererseits als Auftrag, ständig neue gemeinsame Wege zu
suchen, um auf die individuellen Bedürfnisse der Frauen und
Männer einzugehen. Sämtliche frauen- und
familienfreundlichen Maßnahmen bei Suchard werden
weitergeführt, ständig beobachtet und evaluiert.
(ug/dig,nvl)

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