LR Schiller: Bei Osterbrauchtum Tier- und Umweltschutz beachten

Umweltreferent appelliert: Besondere Vorsicht und Beachtung der Sicherheitsbestimmungen - gerade auch angesichts der Trockenheit -bei Osterfeuern notwendig

Klagenfurt (LPD) - Österliches Brauchtum soll nicht zum "Rauchtum" verkommen. Vor dem Abbrennen von Osterfeuern ist nicht nur die Genehmigung des Bürgermeisters einzuholen, vor allem sollte auch der Tierschutz beachtet werden. Mit diesem Appell an die Kärntner Bevölkerung erinnerte heute Umweltlandesrat Herbert Schiller daran, dass das Abbrennen von Osterfeuern nach dem Luftreinhaltegesetz bewilligungspflichtig ist. Angesichts der derzeit herrschenden extremen Trockenheit seien die Bestimmungen der Gefahren- und Feuerpolizeiordnung strikt zu befolgen.

Keinesfalls dürfen Altreifen, Altöle, Kunststoff- oder sonstige Abfälle bzw. Holzabfälle mit chemischen Zusätzen verbrannt werden, so Schiller. Die Feuerwehren können stichprobenartige Überprüfungen der vorbereiteten Haufen vornehmen.

Sollten Osterhaufen schon vor längerer Zeit angelegt worden sein, können dort Kleinsäuger wie Igel und Nagetiere, aber auch bodenbrütende Vögel ihr Domzil aufgeschlagen haben. Damit diese Tiere nicht mitverbrennen, sollten die Haufen vor dem Abbrennen unbedingt umgeschichtet werden, so der Umweltreferent.

Schiller appelliert weiters, beim Abbrennen von Osterfeuern Rücksicht auf die Gesundheit der Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch auf die Tierwelt, zu nehmen und weist darauf hin, dass durch Osterfeuer immer wieder Brände ausgelöst werden. Jedenfalls seien die Sicherheitsbestimmungen ernst zu nehmen und von geplanten größeren Osterfeuern die Feuerwehr zu informieren. (Schluss)

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