Kollross zweifelt an Zurechnungsfähigkeit der Grazer FPÖ

Wien (SK) "Die Ankündigung der Grazer FPÖ, nachdem ihre Kopfgeldvariante für Drogendealer bisher so erfolglos war, nun vor einer Grazer Schule eine FPÖ Bürgerwehr in Sachen Drogen zu installieren", lässt beim Vorsitzenden der Sozialistischen Jugend Österreich, Andreas Kollross, "Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit der Grazer FPÖ" aufkommen. "Diese Partei kann es anscheinend aus ihrem Grundverständnis heraus nicht lassen, immer wieder zu versuchen, die Gesellschaft zu spalten, und die Menschen in Gut und Böse einzuordnen, wobei Afrikaner von der FPÖ in die Kategorie böse Drogendealer eingeordnet werden", führte Kollross weiter aus. ****

Dass genau dort eine Patrouille installiert werden soll, wo es die meisten in Graz lebenden Afrikaner gibt, zeigt für Kollross "ganz deutlich, dass es wieder einmal in keinster Weise um eine sachliche Auseinandersetzung geht, sondern um das Schüren von Vorurteilen und das Spielen mit Emotionen".

Eines werde jedenfalls mit diesem Vorschlag unter Beweis gestellt:
"Die FPÖ ist ein massiver Verfechter des Überwachungsstaates, der kein Mittel zu dumm ist, um damit die Freiheit jedes und jeder Einzelnen zu untergraben", so Kollross am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

"Wenn seitens der FPÖ Graz die Überwachungsmethoden so groß geschrieben werden, dann sollten sie aber vor allem in ihrer eigenen Partei beginnen, damit nicht wieder eine Parteigliederung der FPÖ, wie gerade der RFJ Kärnten, damit in Erscheinung tritt, dass auf deren Homepage ein direkter Eintritt auf pornografische Seiten möglich ist", merkte Kollross an. (Schluss) wf/mm

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