Kollross zu Hardcoresex auf RFJ-Homepage: Ist das die Freiheit, die er meint?

Wien (SK) "Ob dies die Freiheit ist, die das einfache Parteimitglied meint?", fragt sich der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, Andreas Kollross anlässlich der Vorkommnisse auf der Homepage des RFJ Kärnten. Die Webseite der Kärntner FPÖ-Jugend führte bis vor kurzem zu "Hardcoresex mit geilen Girls". Die Seite wurde nun zwar vollkommen offline genommen, allerdings gibt es noch mehrere Möglichkeiten, sie zu betrachten. So befindet sich im Cache der Suchmaschine Google noch eine Kopie, gleich mehrere archivierte Varianten gibt es mit der Wayback Machine zu entdecken. Dadurch kann man auch im nachhinein herausfinden, dass die einschlägige Werbung schon länger online war. ****

"In Wien wirbt die FPÖ Jugend mit Freibier, in Kärnten anscheinend, sofern diese Seite nicht gehackt wurde, mit anderen Methoden, um die jugendliche Männerwelt zu gewinnen", stellte Kollross am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. Es bleibe jedoch zu hoffen, "dass sich diese Vorkommnisse als Irrtum herausstellen, da es ansonsten eine einzigartige Entgleisung einer politischen Gruppierung darstellt". "Verwunderlich" sei es allemal, da es nicht leicht möglich sei, innerhalb kurzer Zeit eine gehackte Seite in die diversen Suchprogramme zu integrieren.

Auf jeden Fall, so Kollross abschließend, habe der RFJ und die FPÖ in dieser Frage einen Erklärungsnotstand, "der mindestens genauso groß sein muss, wie der sexuelle Notstand der Verantwortlichen für die RFJ-Homepage". (Schluss) ml/mm

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