ARBÖ: Das Ende der Normalzeit - Sommerzeitumstellung bringt Körper aus dem Takt

Wien (ARBÖ) - Kommenden Sonntag, den 31. März 2002 werden in Österreich wieder unzählige Uhren nächtens von 2 auf 3 Uhr vorgestellt. Selbst nur eine Stunde Zeitumstellung bringt laut ARBÖ-Verkehrsmedizinern unseren Körper aus dem Takt, was vor allem zu Konzentrationsschwächen führt.

Dies kann im Straßenverkehr negative Folgen haben. Bis die "innere Uhr" wieder richtig tickt, vergehen ein bis zwei Tage. Hinzu kommt noch, dass jetzt die Frühjahrsmüdigkeit voll einsetzt. ARBÖ-Verkehrsmediziner raten daher aus diesem Grund, den Kreislauf bereits in der Früh schonend mit Morgensport auf Trab zu bringen.

Wer müde ist, sollte kein Fahrzeug lenken, denn man riskiert falsch zu reagieren. ARBÖ-Verkehrsmediziner Prof. Nagler: "In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Reaktion von ermüdeten Personen jener von alkoholisierten gleicht. Tunnelförmige Einengung des Blickfeldes, Wahrnehmungsirritationen und Halluzinationen sind die Folge von sehr starker Ermüdung. Schaltfehler, unangemessen heftige Bremsmanöver und vor allem Blickstarre nehmen deutlich zu, verbunden mit falscher Einschätzung von Abständen und Geschwindigkeit."

Neben den unzähligen Weckern, Armband-, Küchen- und Wohnzimmeruhren wird oftmals auf die Uhr im Auto vergessen. Dies führt zu Irritationen der Autofahrer, die glauben eine Stunde zu früh zur Arbeit zu fahren, so der ARBÖ aus Erfahrungen der vergangenen Jahre. Im größten Verkehrsaufkommen wird dann hektisch versucht, die Zeit richtig einzustellen. Wer nicht weiß, wie die Uhr umgestellt wird: Die Betriebsanleitung des Autos gibt darüber Auskunft.

Der ARBÖ rät die Uhr im Auto nicht unbedingt während der Fahrt umzustellen. Sicherheit geht vor!

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