Schasching: Neues Vereinsgesetz schafft viele neue Hürden für Vereine und Funktionäre

Überbürokratisierung wird viele Menschen davon abhalten, sich zu engagieren

St. Pölten, (SPI) - Das neue Vereinsgesetz sorgte fast ein Jahr lang für Spekulationen. Groß wurde es angepriesen - herausgekommen ist allerdings wenig. In Zukunft wird es anscheinend einer juristischen Ausbildung bedürfen, um das nunmehr dreimal so lange Gesetz lesen und verstehen zu können. Überbürokratisierungen, neue Buchhaltungsbestimmungen sowie neue Vorschriften werden viele Menschen davon abhalten, sich zu engagieren. Und die wirklich wichtige Haftungsfrage bleibt in weiten Teilen nach wie vor am Funktionär hängen. Nennenswerte Verbesserungen bringe das neue Gesetz daher nicht", kritisiert die St. Pöltner SP-Nationalrätin Beate Schasching.****

"Rat und Hilfe gibt´s wie immer von der ASKÖ - wir arbeiten gerade ein Schulungsprogramm und ein Handbuch zum neuen Gesetz aus, um unsere Ehrenamtlichen nicht im Regen stehen zu lassen", betonte Schasching. "Den Sportlerinnen und Sportlern ist mit dem neuen Gesetz ganz sicher nicht gedient, ganz im Gegenteil, es ist zu befürchten, dass sich viele in Zukunft davon abschrecken lassen werden, sich überhaupt noch ehrenamtlich zu engagieren. Das ist zum Schaden des österreichischen Sports und der bisher wirklich reichen Vereinsszene in Österreich", so die SPÖ-Abgeordnete abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/9005 DW 12794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN