Baustellen 2002

Stadtrat Schicker präsentierte die wesentlichsten Bauvorhaben

Wien, (OTS) Im Rahmen seines Mediengesprächs am Mittwoch Vormittag, stellte StR. DI Rudolf Schicker, zuständig für Stadtentwicklung und Verkehr, die wesentlichsten Bauvorhaben im höherrangigen Wiener Straßennetz der Öffentlichkeit vor. Denn, wie Schicker formulierte: "Die Baustellensaison steht für alle spürbar vor der Tür. Vor allem mit dem Umbau des Schwarzenbergplatzes haben wir eine ganz große innerstädtische Planungs- und Bauaufgabe vor uns."

Die wesentlichsten verkehrswirksamen Bauvorhaben

o 1., 3., und 4., Schwarzenbergplatz - Straßenumbau und
Gestaltung des gesamten Platzes zwischen Ring und Hochstrahlbrunnen bzw. Prinz Eugen-Straße und Rennweg

Grundgedanke bei der Umgestaltung des Platzes gemäß dem Projekt des spanischen Architekten Alfredo Arribas ist die Absicht, auf dem Platz eine gewisse Ordnung herzustellen. Es sollen das ursprüngliche "Vakuum" wiederhergestellt, der Platz von "unnötigen" Objekten gesäubert und die prächtige Fassaden der den Platz umgebenden Gebäude wieder zur Geltung gebracht werden. Außerdem sollen die Längsrichtung des Platzes durch eine beidseitige Einfassung des Mittelbereichs durch Lichtmaste betont sowie ein eigener großer nutzbarer Bereich rund um den Hochstrahlbrunnen geschaffen werden.

Vor dem eigentlichen Umbauprojekt der MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr) sind die Erneuerung und Umlegung zahlreicher Versorgungsstränge des Versorgungs- und Entsorgungsbereichs (WIENGAS, WIENSTROM, WIEN KANAL - MA 30, Wiener Wasserwerke - MA 31, Fernwärme Wien) sowie in weiterer Folge Gleislegungen der Wiener Linien, Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung (MA 33) und der Verkehrsleiteinrichtungen (MA 46), Grüngestaltungen (MA 42) - notwendig, um nur die wichtigsten Arbeitsschritte zu nennen.

Diese Schritte sehen vom (ungefähren) Terminablauf folgendermaßen aus:

o Frühjahr 2002: Arbeiten (bereits angelaufen) der angeführten Einbautendienststellen. Detailinformationen darüber erfolgen laufend in der Rathauskorrespondenz (rk).
o Sommer 2002: Gleislegung der Wiener Linien von der Lothringerstraße in Richtung Rennweg und Prinz Eugen-Straße.
o Spätsommer 2002: Baumaßnahmen der MA 28 zwischen Ring und o Lothringerstraße, Fertigstellung bis etwa Mitte November. Gleichzeitig Herstellung des Plateaus Schwarzenbergplatz -Lothringerstraße. Weiters der Straßenumbau im Dreiecksbereich (Grüninsel Hügelbeet) zwischen den Richtungsgleisen Prinz Eugen-Straße und Rennweg sowie der Verbindungsfahrbahn Gußhausstrasse - Zaunergasse. Zusätzlich werden die Wiener Linien sowie die MA 33 und die MA 46 tätig.
o Frühjahr 2003: Baumaßnahmen der MA 28 zwischen Lothringerstraße und Verbindungsfahrbahn Gußhausstrasse - Daffingerstraße. Weitere aktive Dienstellen sind die MA 30 (Wienflußsammel- Entlastungskanal), Wiener Linien, MA 33 und MA 46.
o Sommer 2003: Arbeiten der MA 28 in beiden Bereichen (Rennweg
und Prinz Eugen-Straße) stadtauswärts der Verbindungsfahrbahn Gußhausstrasse - Daffingerstraße, auch Gleisbau der Wiener Linien in diesen Abschnitten. Weiters aktiv die MA 33 und die
MA 46.
o Herbst 2002: Umbau des Plateaus Gusshaustrasse sowie auch Arbeiten der MA 28 im Bereich des Hochstrahlbrunnens.
o Frühjahr 2004: Vor allem Arbeiten der MA 42 - Stadtgartenamt. Für den Mai 2004 ist die Fertigstellung des Gesamtprojekts vorgesehen.

Was die verkehrstechnische Seite angeht, betrifft den Individualverkehr die Auflassung der Verbindungsfahrbahn Gußhausstraße - Daffingerstraße. Weitere Neuregelungen betreffen u.a. Verkehrsrelationen von der Prinz Eugen-Straße kommend, bei Am Heumarkt (Bündelung), den ruhenden Verkehr (60 Stellplätze außer den Sonderregelungen), die Straßenbahnlinien "71" und "D" werden im Bereich zwischen Lothringerstraße und Am Heumarkt entflochten. Wesentliche Änderungen ergeben sich für die Fußgänger, deren Querungswege teilweise verkürzt werden, vor allem die Erreichbarkeit der großen, neu geschaffenen Fläche vor dem Hochstrahlbrunnen wird verbessert. Für den Radverkehr werden überhaupt neue, baulich getrennte Anlagen errichtet.

Naturgemäß sind mit einer Neugestaltung dieser Größenordnung auch entsprechende Parameter verbunden: So werden beispielsweise rund 14.000 Quadratmeter neue Fahrbahnfläche und rund 19.000 Quadratmeter neue Gehsteig-, Radweg- und Mittelinselflächen hergestellt. Dazu kommen - nach den Plänen von Architekt Arribas - eine komplette Erneuerung der Straßenbeleuchtung sowie diverse Effektbeleuchtungen.

o 3., und 11., Ausbau der Straßen entlang der
Flughafenschnellbahn "S 7"

In Zusammenhang mit dem Ausbau der "S 7" sind im 3. Bezirk die Anpassung bzw. Wiederherstellung der Oberfläche von die Bahntrasse begleitenden Straßenzügen zwischen der Strohgasse und der A 23/Südosttangente erforderlich. Neu- bzw. Umbauten sind bei vielen Verkehrsflächen vorgesehen: Linke und Rechte Bahngasse, Plateau Rennweg/Ungargasse, Fasangasse, Obere Bahngasse, Aspangstraße, Adolf Blamauer-Gasse, Leberstraße zwischen Landstraßer Hauptstraße und A 23 (Fortsetzung 11. Bezirk), Grasbergergasse zwischen Leberstraße und Rennweg. Das gilt auch für eine Reihe weiterer Gassen in diesen Bereichen.

Besondere Punkte bilden (auszugsweise) die Landstraßer Hauptstraße zwischen Leberstraße und Rennweg, wo nach Beendigung des Schnellbahn-Baues die Rückverlegung in die ursprüngliche Lage erfolget, es aber zu einer wesentlichen Änderung des Straßenquerschnitts kommen wird. Auf dem Plateau Rennweg/Ungargasse/Fasangasse werden die bestehenden (lauten) Fahrbahnbeläge durch Asphaltdecken ersetzt, in den Staubereichen durch Beton. Eine neue Verkehrsorganisation der Aspangstraße wird eine PKW-Durchfahrt zur Oberen Bahngasse, und damit eine einfache Erschließung des Fasanviertels für den auf dem Rennweg fahrenden Verkehr ermöglichen.

Die Baumaßnahmen werden im Mai 2002 anlaufen und sollen im Juni 2003 beendet werden. Die Arbeiten im Bereich Rennweg/Ungargasse erfolgen im Juli/August 2002 bei Sperre des Plateaus für den Verkehr. Für aus Simmering kommende Verkehrsteilnehmer, für in der Ungargasse Fahrende, für Anrainer aus dem Reisnerviertel werden entsprechende Avisotafeln aufgestellt. Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen liegen bei rund 4 Millionen Euro.

Im 11. Bezirk wären als die wesentlichsten Örtlichkeiten bei der Anpassung (Um- und Neubauten) bzw. Wiederherstellung in Zusammenhang mit dem "S 7"-Ausbau anzuführen: Leberstraße zwischen der A 23 und der Geiselbergstraße, Unterführung Geiselbergstraße, Niveaufreimachung der Grillgasse. In den Bereichen Leberstraße zwischen Grillgasse und Swatoschgasse, Am Kanal zwischen A 23 und Weißenböckstraße, Hasenleitengasse zwischen Schemmerlstraße und Lesergasse werden die Oberflächen erneuert.

Des weiteren werden in der Leberstraße eine 7 Meter breite Fahrbahn mit Senkrechtparkspur, auf dem Plateau Grillgasse/Leberstraße ein Kreisverkehr errichtet. Baubeginn ist im Juni 2002, das Bauende liegt im Juni 2003, an Gesamtkosten wurden 3,2 Millionen Euro präliminiert.

o 5., Unterfahrung Matzleinsdorfer Platz im Zuge Gürtel

Es ist eine Instandsetzung der gesamten Unterfahrung durch die MA 29 - Brückenbau und Grundbau vorgesehen, die neben einem teilweisen Abtragen und einer anschließenden Verstärkung der Stützmauern der Rampenbereiche und der Widerlager in der Unterfahrung auch die Instandsetzung der Mittelmauer und die Verstärkung der Sockelzone vorsieht. Darüber hinaus werden der Fahrbahnbelag und das Kanalsystem erneuert, die Wände neu verkleidet und mit lärmdämmenden Lochblechkassetten (wie schon bei der Unterfahrung Kennedybrücke) versehen. Dazu kommen flankierende Maßnahmen wie z.B. eine reflektierende Beschichtung der Sockelzone, partielle Tragwerksinstandsetzungen der Tunneldecke sowie neue Abdichtungen.

Der Zeitrahmen für die Arbeiten liegt zwischen 7. Juni und 25. Oktober 2002, er schließt folgende speziell verkehrswirksame
Phasen ein:

o 7. bis 28. Juni: Fahrzeugverkehr mit Gegenverkehrsregelung in einer Tunnelröhre, mit einem Fahrstreifen je Richtung, und zwar jeweils bei Nacht von 20 Uhr bis 5 Uhr früh, sowie an den Wochenenden jeweils durchgehend von Freitag, 20 Uhr, bis
Sonntag, 20 Uhr.
o 28. Juni, 20 Uhr, bis 31. August, 20 Uhr: durchgehend Verkehrsführung in einer Tunnelröhre mit einem Fahrstreifen je Richtung. Arbeitsbeginn in der Tunnelröhre Richtung Wiental.
o Voraussichtlich ab Anfang August für die Dauer von zwei Wochen:
Einengung einzelner Abbiegerelationen auf dem Kreuzungsplateau, Sperre der Linksabbiegespur von der A 23 kommend in Richtung Triester Straße.

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro.

o 4., Unterfahrung Südtiroler Platz im Zuge Gürtel

Was den Umfang der Instandsetzungsmaßnahmen durch die MA 29 -Brückenbau und Grundbau betrifft, so entsprechen sie den bei der Unterfahrung Matzleinsdorfer Platz angeführten; dazu kommen noch die Erneuerung der gesamten Randbalken der vier Stützmauern und der beiden Tunnelportale samt neuem Geländer.

Der Zeitrahmen für die Arbeiten liegt ebenfalls zwischen 7. Juni und 25. Oktober 2002; er schließt folgende verkehrswirksame Phasen ein:

o 7. bis 28. Juni: Bei Tag Einengung auf vier schmale
Fahrstreifen mit einer Breite von 2 x 5,5 Metern.
o Gegenverkehrsregelung auf einer Tunnelseite mit einem Fahrstreifen je Richtung jeweils bei Nacht von 20 Uhr bis 5 Uhr früh, sowie an den Wochenenden jeweils von Freitag, 20 Uhr, bis Sonntag, 20 Uhr.
o 28. Juni, 20 Uhr, bis 31. August, 20 Uhr: durchgehend Verkehrsführung mit einem Fahrstreifen je Richtung auf einer Tunnelseite. Arbeitsbeginn in Fahrtrichtung Wiental.

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich ebenfalls auf rund 1,5 Millionen Euro.

o 14., Hadikgasse - Fahrbahninstandsetzung und Entwässerungsumbau

Seitens der MA 28 - Bundesstraßenverwaltung ist vorgesehen, in den Monaten Juli/August im Abschnitt zwischen Schlossallee und Kennedybrücke die Fahrbahn instandzusetzen und zugleich die Straßenentwässerung umzubauen. Durch Niveauunterschiede bei den bestehenden Wassereinläufen ist der Fahrkomfort am rechten Fahrbahnrand eingeschränkt und es ist eine deutliche Lärmbelästigung zu verzeichnen. Da neben den Straßenbaumaßnahmen auch Arbeiten der MA 31 - Wasserwerke geplant sind und außerdem die Wiener Linien aus Gründen der Betriebssicherheit Gleisregulierungsarbeiten durchführen müssen, ist eine Sperre der Hadikgasse zwingend erforderlich.

Die Arbeiten der Wiener Linien und der MA 31 beginnen am 1. Juli, und werden maximal 7 Wochen dauern, die MA 28 wird ab 19. August für 2 Wochen tätig sein. Als Umleitungsstrecke wurde bei der Verkehrsverhandlung folgende Route festgelegt: Im 15. Bezirk Linke Wienzeile - Winckelmannstraße - Mariahilfer Straße, dann weiter 14. Bezirk Penzinger Straße (Einbahn stadtauswärts!) - Ameisgasse zurück zur Hadikgasse. Die Umleitungsstrecke wird durchgehend zweispurig sein.

Die präliminierten Kosten für den Straßenbau betragen rund 0,45 Millionen Euro, für den Kanalbau werden 0,2 Millionen Euro und für den Gleisbau 0,25 Millionen Euro veranschlagt.

o 12., Altmannsdorfer Straße - Sagedergasse

Die Altmannsdorfer Straße wird von der Südbahn bis 100 Meter stadtauswärts mit der Kreuzung Sagedergasse umgebaut - damit sollen eine Verbesserung im Sinne der Verkehrsorganisation und auch eine Verkehrsberuhigung in einem Wohngebiet erzielt werden. Derzeit stellt sich die Verkehrssituation folgendermaßen dar: Für den Fahrzeugverkehr stadteinwärts ist ein direktes Linksabbiegen in Richtung Breitenfurter Straße im gesamten Abschnitt nicht möglich. Es muss bei der Kreuzung Altmannsdorfer Straße/Sagedergasse zunächst nach Rechts in Richtung An den Eisteichen abgebogen werden, um dann über ein Wohngebiet durch die Hetzendorfer Straße - die Altmannsdorfer Straße querend - die Breitenfurter Straße zu erreichen. Nach dem Umbau wird direkt auf der Kreuzung Altmannsdorfer Straße/Sagedergasse das Linksabbiegen 2-spurig möglich sein - und damit ein kurzer Weg zur Breitenfurter Straße.

Die Baumaßnahmen - abgestimmt auf ein Kanalbauvorhaben -beginnen am 2. April, und werden bei einer vorgesehenen Dauer von 7 Monaten gegen Ende Oktober abgeschlossen sein. Die begleitenden Verkehrsmaßnahmen wurden so angelegt, dass während der gesamten Bauzeit stadteinwärts und stadtauswärts stets je 2 Fahrspuren aufrecht bleiben:

o Bauphase 1 - Bau der neuen Richtungsfahrbahn stadtauswärts:
Verkehrsführung stadteinwärts entlang des östlichen Gehsteigrandes über eine provisorische Verbreiterung, stadtauswärts auf der "alten" Richtungsfahrbahn stadteinwärts. o Bauphase 2 - Bau der neuen Richtungsfahrbahn stadteinwärts:
Verkehrsführung stadtauswärts unbehindert auf der betreffenden fertiggestellten Richtungsfahrbahn, stadteinwärts bleibt der Verkehr auf der provisorischen Verbreiterung entlang des östlichen Gehsteigs.
o Restarbeiten: Beide Fahrtrichtungen bereits auf den neuen Fahrbahnen, die provisorische Verbreiterung wird entfernt, die Neugestaltung des östlichen Fahrbahnrandes mit Nebenfahrbahn, Parkspuren, Grünstreifen wird ausgeführt.

Die Gesamtbaukosten - MA 28 plus Arbeiten der MA 33 (Beleuchtung), MA 42 (Grüngestaltung) und MA 46 (Ampelanlagen, Bodenmarkierungen und Verkehrszeichen) - liegen bei 8,0 Millionen Euro.

o 10., Grenzackerstraße/Laxenburger Straße - Stauraum und Plateaubereich

Aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes sowohl im Stauraumbereich Grenzackerstraße vor der Laxenburger Straße als auch auf dem Plateau selbst, sind Belagsarbeiten notwendig geworden: Die alte Asphaltbetonschicht wird abgefräst und eine 25 Zentimeter dicke Betondecke eingebaut. Diese Arbeiten werden im August durchgeführt und zwei Wochen dauern. Die begleitenden Verkehrsmaßnahmen:

o Im Zuge Raxstraße - Grenzackerstraße und im Zuge Laxenburger Straße werden ständig zumindest eine Geradeausspur je Richtung aufrechterhalten.
o Alle Abbiegerelationen werden über die Strecke Troststraße - Neilreichgasse - Sahulkagasse umgeleitet.

Die Höhe der Baukosten wurde mit 0,32 Millionen Euro veranschlagt.

o 16., Instandsetzung der Spetterbrücke und Gleisbauarbeiten im anschließenden Bereich Gutraterplatz - Wernhardtstraße

Zwei Bereiche, die von der Verkehrsbeeinflussung durch die Baumaßnahmen her gesehen, als Einheit zu sehen sind:

o Spetterbrücke im Zuge Gablenzgasse - Gutraterplatz (Arbeiten
der MA 29). Erforderlich sind das Austauschen der beiden Dehnfugenkonstruktionen (Dilatationen) sowie die Erneuerung der beiden Gehwege und Randbalken, was ein Abtragen dieser Teile
und eine komplette Neuherstellung erforderlich macht. Es werden u.a. zeitgemäße Stahlrandbalken einschließlich Geländer montiert. Termine und Verkehrsführung:
- 8. Juli bis 25. Oktober wechselnde Verkehrsführung je nach Arbeitsfortschritt 1 + 2 Spuren, oder auch nur 1 Spur je Richtung, wobei in der Brückenmitte wieder eine Aufweitung erfolgt, um vor dem Kreuzungsbereich einen besseren Verkehrsabfluss zu erzielen.
- Dazwischen Ende August und Ende September jeweils für 2
Wochen Einengung auf 1 Spur je Richtung während des Zeitraum der Dilatationserneuerung.
- Die Gesamtkosten liegen bei 0,8 Millionen Euro.
o Straßenzug Gutraterplatz - Wernhardtstraße -Joachimstalerplatz. Die Wiener Linien müssen zur Gewährleistung der Betriebssicherheit Gleisregulierungsarbeiten vornehmen und den Unterbau erneuern. Diese Maßnahmen werden im Juli und
August durchgeführt. Es wird an beiden Gleisen gearbeitet.
Der Individualverkehr wird entsprechend dem Baufortschritt örtlich umgeleitet. Die Kosten werden mit 0,62 Millionen Euro beziffert.

Im Schatten der Gesamtarbeiten werden auf dem Gutraterplatz durch die MA 28 auch schadhafte Betonfelder - je eines auf der Richtungsfahrbahn stadteinwärts und stadtauswärts - erneuert.

o A 23 - Autobahn Südosttangente Wien, Belagsarbeiten in beiden Fahrtrichtungen

In mehreren Abschnitten der A 23/Südosttangente weist der Fahrbahnbelag deutliche Schäden auf, die behoben werden müssen. Um den Verkehrsfluss auf der A 23 nicht zu unterschiedlichen Terminen zu beeinträchtigen werden die Arbeiten in den betreffenden 3 Bereichen jeweils an den selben 2 Wochenenden durchgeführt. Und zwar von Freitag, 5. Juli, 20 Uhr , bis Montag, 8. Juli, 5 Uhr früh, sowie von Freitag, 12. Juli, 20 Uhr, bis Montag, 15. Juli, 5 Uhr früh. Baudurchführung und Verkehrsmaßnahmen bei den 3 Abschnitten:

o 23., Hochstraße Inzersdorf. Belagsinstandsetzung auf dem 1. Fahrstreifen in beiden Fahrtrichtungen, wobei jeweils an einem Wochenende auf einer Richtungsfahrbahn gearbeitet wird. Vor dem Einbau der neuen 4 Zentimeter starken Deckschicht aus
Gussasphalt werden auch einzelne Fugen saniert. Es müssen der
1. und der 2. Arbeitsraum) Fahrstreifen gesperrt werden, also bleibt nur eine Spur offen. Kosten 0,51 Millionen Euro.
o Bauabschnitt Kilometer 3,2 bis 6,6. Erneuerung von Betonfeldern auf dem 1. und dem 2. Fahrstreifen, auch hier jeweils an einem Wochenende auf einer Richtungsfahrbahn gearbeitet, es steht nur eine Spur zur Verfügung. Kosten 0,35 Millionen Euro.
o Abschnitt Anschlussstelle Landstraße (Baukilometer 8,5) bis Anschlussstelle Arsenal (Baukilometer 7,2) in beiden Fahrtrichtungen. Auf dem 3. Fahrstreifen werden die oberste Schicht abgefräst und ein Gussasphaltbelag eingebaut. In diesen Bereichen wurden die 1. und 2. Spuren bereits in den Jahren
1998 bis 2000 saniert. Kosten 0,5 Millionen Euro.

o A 23 - Autobahn Südosttangente Wien, Randstreifenerneuerung und Fly Over-Einsatz bei St. Marx

Im Bereich St. Marx der A 23 werden im kommenden Sommer zwei Schwerpunkte der Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen der MA 29 liegen, zum einen die Randstreifenerneuerung, zum anderen die Erneuerung von Dehnfugenkonstruktionen (Dilatationen), die wieder mit dem Einsatz des bereits vielfach bewährten, von der MA 29 entwickelten Fly Over bewältigt wird. Die betreffenden Örtlichkeiten, Maßnahmen und Termine im einzelnen:

o Erneuerung der Brückenrandstreifen auf der Richtungsfahrbahn Norden (Kagran) im Bereich St. Marx bis Donaukanal.

Abtragen der alten Randstreifenkonstruktion und Neuherstellung einschließlich eines modernen Stahlleitwandsystems (Wiener Stahlleitwand) auf einer Länge von 450 Metern von der Einmündung der Auffahrt St. Marx bis zum Ende des Brückentragwerks in der Abfahrt auf die A 4/Ostautobahn in Richtung Schwechat.

Die Arbeiten werden ab dem 5. Mai - Dauer voraussichtlich 5 Monate - durchgeführt, wobei stets 3 Fahrspuren benützbar bleiben, weil es sich um einen 4-spurigen Abschnitt handelt, in dem nur der ganz rechte Fahrstreifen verkehrsfrei bleiben muss. Bei der Errichtung der Stahlleitwände handelt es sich um eine vorbildhafte Sicherheitsmaßnahme, die federführend von der MA 29 - Brückenbau und Grundbau entwickelt wurde. Dieses Stahlleitwandsystem (Wiener Stahlleitwand) ergibt eine erhöhte Absturzsicherung bei Verkehrsunfällen und vermindert aufgrund oftmals geringerer Beschädigungen das Reparaturausmaß gegenüber herkömmlichen Leitwandsystemen. Die heuer durchzuführenden Arbeiten schließen in der Anschlussstelle St. Marx nahtlos an und komplettiert damit die neue Randabsicherung auf der Hochstraße St. Marx auf der Hauptfahrbahn vom Gürtel bis zum Donaukanal.

Im hochrangigen Wiener Straßennetz werden solche Stahlleitwände kontinuierlich seit dem Jahr 1995 verwendet (bisher rund 10.000 Meter) und zwar - in der Reihenfolge der Errichtung: Nordsteg, Nordbrücke, Donaustadtbrücke, Praterbrücke, Prater Hochstraße, und auf mehreren Abschnitten der A 23. Die Kosten für die Maßnahmen (Randstreifen plus Leitwände) im neuen Bereich (2002) belaufen sich auf rund 1,0 Million Euro.

o Dilatationserneuerungen mit Einsatz des Fly Over.

Auf dem rund 2,8 Kilometer langen zusammenhängenden Brückenabschnitt der A 23 von der Anschlussstelle Arsenal bis zum Knoten Prater befinden sich auf jeder Richtungsfahrbahn 12 Dehnfugenkonstruktionen (Dilatationen), die aufgrund der immer stärker werdenden Verkehrsbelastung der SO-Tangente generell -Spitzenwerte im Jahr 2001 bis zu 211.000 Fahrzeugen pro Tag - und auch durch die beim Schwerverkehr zunehmenden Tonnagen, laufend reparaturanfälliger werden und damit erneuert werden müssen. In den letzten Jahren wurden - unter Einsatz des Fly Over - bereits 8 Dilatationen ausgetauscht, heuer kommen 4 weitere dazu, was mit Gesamtkosten von rund 1,4 Millionen Euro verbunden sein wird. Die betreffenden Termine und Örtlichkeiten des Aufbaues auf der Hochstraße St. Marx:

o In Richtung Norden (Kagran):

  • 25./26. Mai, nach der Abfahrt Gürtel
  • 22./23. Juni, Bereich Auffahrtsrampen Gürtel
  • 20./21. Juli, bei (gesperrter) Ausfahrt Simmering, Anschlussstelle Arsenal. o In Richtung Süden (Zentrum):

- 24./25. August, nach der Ausfahrt Gürtel

Grundsätzlich bleiben immer 3 Fahrstreifen aufrecht, die mit einer auf 60 Stundenkilometer zurückgenommenen Geschwindigkeit völlig gefahrlos befahren werden können. Nur Schwerlast- und Sondertransporte müssen umgeleitet werden.

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Peter Ziwny
Tel.: 4000/81 859
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