NÖ Wohnbauförderung: Heizkesseltausch, Wohnstarthilfe etc.

Öko-Sonderaktionen werden bis 31. Dezember 2003 verlängert

St.Pölten (NLK) - Einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zum Energiesparen in Niederösterreich leistet seit Jahren die Ökologisierung der Wohnbauförderung, die sich auch künftig an ökologischen Grundsätzen orientieren wird. Zu einem echten Hit ist dabei die im September 1998 beschlossene Heizkesseltauschaktion geworden, die gemeinsam mit weiteren erfolgreichen Öko-Aktionen wie der Ortskernförderung, der Dorferneuerung und der Fernwärmeanschlussförderung sowie der Solar-, Wärmepumpen- und Photovoltaikanlagenförderung als Sonderaktionen der NÖ Wohnbauförderung bis 31. Dezember 2003 verlängert wird. "Niederösterreich geht damit den seit Jahren eingeschlagenen ökologischen Weg der Wohnbauförderung konsequent weiter", freut sich Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop über die kürzlich von der NÖ Landesregierung beschlossene Verlängerung dieser Sonderaktionen. Auch die Wohnstarthilfe für Jungbürger wird bis 31. Dezember 2003 verlängert.

Der jährliche Aufwand für die Verlängerung der Ortskernförderung und die Dorferneuerung schlägt sich mit je 3,6 Millionen Euro zu Buche, jener für den Heizkesseltausch mit etwa 7,3 Millionen Euro. Bei der Solarförderungssonderaktion wird der jährliche Aufwand ebenfalls mit 3,6 Millionen Euro beziffert, für die Wohnstarthilfe sind 360.000 Euro vorgesehen. Allein in der Sitzung des Wohnbauförderungsbeirates am 18. und 19. März, der ersten in diesem Jahr, wurden wieder für 585 Solaranlagen und 1.692 Heizkessel, die ausgetauscht werden, Förderungen vergeben, die 2,82 bzw. 10,69 Millionen Euro an bauwirksamen Investitionen auslösen. In dieser Sitzung wurden außerdem Förderungen für knapp 10.000 Wohneinheiten mit bauwirksamen Investitionen von 538,7 Millionen Euro genehmigt. Knapp 60 Prozent dieser Fördermittel gehen in die Althaussanierung und sorgen damit, so wie auch der Neubau, für wichtige zusätzliche Impulse in der heimischen Bauwirtschaft.

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