Osterreiseverkehr: Immer mit der Ruhe!

KfV gibt Tipps wie Sie zu den Feiertagen gut erholt und vor allem (verkehrs)sicher an Ihr Reiseziel kommen

Wien (OTS) - Ostern 2001: 312 Unfälle, 439 Verletzte und 14 Getötete - das ist die Bilanz eines "durchschnittlichen" Osterwochenendes von Karfreitag bis Ostermontag. Auch heuer ist wieder mit einer verstärkten Unfallsituation auf Österreichs Straßen zu rechnen. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) appelliert daher an alle Autofahrer besondere Vorsicht und Rücksichtnahme an den Tag zu legen.

Abstand halten, defensiv fahren!

Damit der Urlaub den Erholungswert hält den er verspricht, heißt es vor allem auf der Straße: Keine Hektik! KfV-Direktor Dr. Othmar Thann empfiehlt: "Halten Sie genügend Sicherheitsabstand zum Fahrzeug vor Ihnen ein. Durch drängeln kommt man nicht schneller vorwärts. Ganz im Gegenteil - richtiges Abstandverhalten trägt maßgeblich zur Homogenität des Verkehrsflusses bei. Wählen Sie eine angepasste Fahrgeschwindigkeit - das beruhigt nicht nur den Verkehr, sondern auch die Nerven! Schließlich ist nichtangepasste Geschwindigkeit eine der Hauptunfallsursachen im Straßenverkehr".

Alle 2-3 Stunden Pausen machen!

Ist eine längere Reise geplant, ist es besonders wichtig sich den Tag einzuteilen und die Fahrt zu planen. Menschen funktionieren nicht wie eine Maschine - jeder hat seine eigenen Hoch- und Tiefphasen. Übermüdung stellt einen Risikofaktor dar. Regelmäßige Pausen bewahren vor Sekundenschlaf - am besten alle 2 bis 3 Stunden. Treten beim Autofahren Warnsignale, wie ständiges Gähnen, starrer Blick oder schwere Augenlider auf und man sich häufig die Augen reibt, dann ist allerhöchste Zeit für eine Fahrpause. Übrigens: Sind lange Fahrten angesagt - auf deftige Speisen verzichten! Gymnastik, Dehnungsübungen oder einfach rasches Gehen an der frischen Luft aktivieren den Körper wieder.

Stauvermeidung: Später wegfahren!

Ein Stau - meist unvermeidlicher Bestandteil zu den Hauptreisezeiten - kann umgangen werden, wenn neben der Planung der Route der Tag (manchmal genügt auch schon eine andere Uhrzeit) des Reisebeginns flexibel gewählt wird. Wer einen Tag später wegfährt, erspart sich verstopfte Verkehrswege und kommt bestimmt ausgeruhter und sicherer ans Ziel.

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Pressestelle
Mag. Gabriele Hinterkörner
Tel.: (++43-1) 71 770/161
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Kuratorium für Verkehrssicherheit

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