LTP Dörler: Zur Mitgestaltung Europas sind alle aufgerufen

Landtags-Ausschuss tritt für Länderinteressen ein

Bregenz (VLK) - Mitte Mai wird der EU-Ausschuss des
Vorarlberger Ladtages eine zweitägige Exkursion nach
Brüssel unternehmen. Landtagspräsident Manfred Dörler geht
es dabei um den direkten Kontakt mit Vertretern der EU-Institutionen und die Wahrung von Länderinteressen. "Die EU
muss näher zum Bürger rücken. Dazu ist aber auch die
Mitwirkung aller nötig. Wir alle sind in Europa zur
Mitgestaltung aufgerufen", so Dörler. ****

"Die Zukunft der europäischen Union" lautet das Motto
der Exkursion. In Brüssel werden die Vorarlberger
Parlamentarier von Kommissionspräsident Romano Prodi und
dem Präsidenten des Ausschusses der Regionen (AdR), Sir
Albert Bore, begrüßt. Geplant ist die Teilnahme an einer
Sitzung des AdR. Bei einem Treffen mit Vertretern der EU-Kommission, des Europäischen Parlaments und des EU-Rates
werden Fragen der weiteren Entwicklung der EU erörtert.

Wesentliches Element der Gespräche in Brüssel werden die Beratungen des EU-Konvents sein. 105 Mitglieder aus den EU-Ländern, den Beitrittskandidaten, dem EU-Parlament und der Kommission diskutieren hier entscheidende Zukunftsfragen
Europas. Sehr positiv sieht LTP Dörler die Öffnung des
Konvents, der seine Beratungen öffentlich abhält und auch
alle seine Dokumente der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Dörler: "Das gibt allen Bürgerinnen und Bürger der
künftig 25 Länder umspannenden Gemeinschaft Gelegenheit, an
der Zukunftsdiskussion Anteil zu nehmen und sich selbst einzubringen. Europa darf kein abstraktes Gebilde bleiben.
Es muss sich näher am Bürger orientieren und dazu sind auch
die Rechte der Länder und Regionen entsprechend zu stärken.
Ein Beispiel ist der Lebens- und Wirtschaftsraum Bodensee,
wo die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg schon seit vielen
Jahren zum Nutzen der Bewohner hervorragend funktioniert.
Die Region Bodensee hat als 'Europa im Kleinen' durchaus Vorbildfunktion für die große europäische Gemeinschaft."

Das Land hat unter www.vorarlberg.at einen Link zur
Webseite des EU-Konvents eingerichtet. Dadurch können sich
die Bürgerinnen und Bürger umfassend informieren und sich
auch an der Zukunftsdiskussion beteiligen.
(hapf/gw,nvl)

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