Kontrollamtsbericht untermauert JVP Wien-Forderung

Haunschmidt: "Tanzsteuer für gemischte Veranstaltungen soll komplett fallen!"

Wien, 26. März 2002 - Im Zuge der Überarbeitung des Vergnügungssteuergesetztes in Wien hat die Junge ÖVP Wien gefordert, dass gemischte Veranstaltungen, die sowohl aus Publikumstanz als auch aus Künstlerauftritten (Konzerte) bestehen, von der "Tanzsteuer" ausgenommen werden. "Dieser Vorschlag würde einen steuerlichen Anreiz für Veranstalter bieten, junge Künstler öfter zu engagieren." betont Dr. Georg Haunschmidt, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien und Jugendsprecher der Wiener Volkspartei. Diese Form der Kulturförderung wäre eine der innovativsten in diesem Land. Stadtrat Rieder hat diesen Vorschlag jedoch nicht aufgegriffen. ****

Das Kontrollamt hat nun bestätigt, dass die Steuerbefreiung für gemischte Veranstaltung sehrwohl aus dem Vergnügungssteuergesetz herauszulesen ist. Berichtet wird aber auch, dass der Schwerpunkt bei der Veranstaltung im künstlerischen Bereich liegen muss. "Diese Gewichtung im Vorfeld genau zu bestimmen, ist für einen Veranstalter fast unmöglich, " so Haunschmidt, "Daher sieht die Junge ÖVP Wien hier eine Willkür des Gesetzgebers und verlangt die eindeutige Steuerbefreiung von gemischten Veranstaltungen."

"Das ist jetzt die letzte Möglichkeit für die Rathaus-SPÖ endlich eine Aktion für die Wiener Jugendkulturszene zu setzen, da sie schon bei den Fällen Sofiensäle und Meierei kläglichst versagt hat" fordert Haunschmidt abschließend. (Schluss)

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Junge ÖVP Wien - Martin Schulz-Wulkow

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