Küberl: Caritas unterstützt keine Volksbegehren

Inhaltlich stimmen viele Forderungen des Volksbegehrens Sozialstaat Österreich mit Anliegen der Caritas überein

Wien (26.3.2002 OTS) Den Sozialstaat Österreich armutsfest zu machen, sieht Caritas-Präsident Franz Küberl als eine der größten derzeitigen Herausforderungen der Regierung. "Viele Inhalte des Volksbegehrens stimmen mit langjährigen Forderungen der Caritas nach sozialer Gerechtigkeit und solidarischer Lastenverteilung in unserem Sozialsystem überein", betont Küberl. "Die Caritas ist aber von ihrem Auftrag her eine Hilfsorganisation. Energie und Kraft der Arbeit müssen in die direkte Hilfe von Gesicht zu Gesicht gehen. Daher liegt es nicht im Selbstverständnis der Caritas Volksbegehren zu unterstützen." Diese Vorgangsweise in Bezug auf Volksbegehren habe sich bisher bewährt, erklärt Küberl, und die Caritas werde auch in Zukunft an diesem Prinzip festhalten.

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