ARBÖ: Sperre der Phyrnpass-Bundestraße - Streckenmauten bei unvorhersehbarer Naturereignissen aussetzen

Wien (ARBÖ) - Seit Samstag bis heute 10.50 Uhr war die Phyrnpass-Bundesstraße (B318) zwischen Spital/Phyrn und Liezen wegen Lawinengefahr gesperrt. Durch die Sperre der Phyrnpass-Bundesstraße waren die Kraftfahrer gezwungen auf den mautpflichtigen Bosrucktunnel auf der A9, Phyrnautobahn auszuweichen.

Dass die Mautpflicht für den Bosrucktunnel - zu diesem Zeitpunkt die einzig offene Streckenverbindung in dieser Umgebung - während dieser Sperre nicht aufgehoben wurde, traf auf großes Unverständnis bei den Kraftfahrern, berichtet der ARBÖ.

Beim ARBÖ Informationsdienst beschwerten sich Kraftfahrer, dass die zuständigen Mautbetreiber in dieser Ausnahmesituation nicht konsumentenfreundlich agierten und auf die Einnahme der Streckenmaut für den Bosrucktunnel - auch im Interesse der Verkehrssicherheit -verzichteten.

Nach Meinung des ARBÖ sollten die Mautbetreiber in Österreich in Ausnahmesituationen - auf Grund unvorhersehbarer Naturereignisse -auf die Einnahme der Streckenmauten für die "einzig" offenen Streckenverbindungen verzichten. Davon wäre nicht nur der Bosrucktunnel (A9) betroffen, sondern beispielsweise auch der Arlbergtunnel (S16), Katschberg- und Tauerntunnel (A10).

Laut Informationen der Straßenmeisterei Windischgarsten ist die Phyrnpass-Bundesstraße seit 10.50 Uhr mit Winterreifen wieder befahrbar.

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