Bildungsrekord: Bereits 11 Millionen TeilnehmerInnen in WIFI-Kursen

Kärntnerin als 11-millionste WIFI-Kundin von WKÖ-Präsident Leitl ausgezeichnet - Qualifikation und lebenslanges Lernen als Schlüssel für Wirtschaftsstandort Österreich

Wien (OTS) - "Qualifikation und lebenslanges Lernen sind der Schlüssel für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort Österreich. Engagierte, qualifizierte Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital für jedes Unternehmen. Mit den vielfältigen WIFI-Kursen stellen die Wirtschaftskammern Österreichs Arbeitnehmern und Arbeitgebern ein umfangreiches Bildungsangebot zur Verfügung, welches Weiterbildung in allen Bereichen möglich macht. Die WIFIs sind aus der österreichischen Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Und wie gut das Kursangebot der WIFIs angenommen wird, zeigt die Tatsache, dass wir uns in diesen Tagen bereits über 11 Millionen Kursteilnehmer in der WIFI-Geschichte freuen dürfen". Stellvertretend für die 11 Millionen KursteilnehmerInnen gratulierte Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, am Freitag Abend Frau Mag. FH Manuela Roscher aus Spital/Drau, die derzeit einen Mediationslehrgang im WIFI Klagenfurt besucht, und überreichte ihr einen WIFI-Bildungsscheck im Wert von 1.000 Euro.

Leitl betonte, dass das WIFI mit einem Marktanteil von 20 Prozent in Österreich der größte private und bekannteste Wissensanbieter ist: " 90 WIFIs in ganz Österreich garantieren ein flächendeckendes Angebot. Im Kursjahr 2000/2001 gab es fast 26.000 Veranstaltungen mit 318.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. In den kommenden Jahren sind in ganz Österreich weitere große Investitionen in die Wirtschaftsförderungsinstitute geplant, um der zwingend notwendigen Weiterbildung Erwachsener und dem raschen Wandel der Wirtschaft noch besser gerecht zu werden."

Leitl verwies beispielhaft darauf, dass in Kärnten mit dem Technikzentrum (Investitionsvolumen 11 Millionen Euro) im Jahr 2000 der Startschuss abgegeben wurde, Kärntens modernstes Ausbildungszentrum für die berufliche Weiterbildung zu errichten. Heuer folgt das IT-Ausbildungszentrum SILICON WIFI in Klagenfurt (Investitionsvolumen 10 Millionen Euro), in dem jährlich über 4000 Kunden begrüßt werden können. Und im Herbst 2003 wird das SILICON WIFI in Villach-Magdalen (Investionssumme 5 Millionen Euroa) eröffnet. Leitl: "Die Qualität und die hohe Zustimmung der Kunden zu den Angeboten des WIFI Kärnten - 2001 wurde die Schallmauer von 1,5 Millionen Kursteilnehmerstunden durchbrochen und mit über 300 neuen Veranstaltungen das Angebot massiv ausgeweitet - führten dazu, dass die Wirtschaftskammer gemeinsam mit Land Kärnten und AMS einige herausragende Investitionsvolumen für die berufliche Weiterbildung umsetzen konnte und kann."

In Zukunft ist aber auch eine bessere Vernetzung der WIFIs mit dem öffentlichen Bildungssystem geplant. Leitl: "Die Bildungsclusterinitiative wird in Zukunft noch bessere, durch Synergieeffekte effizientere und damit sparsamere flächendeckende Aus- und Weiterbildungsangebote ermöglichen. Das brauchen unsere Mitarbeiter und unsere Unternehmen, um die im internationalen Wettbewerb notwendige Qualifikation der Fachkräfte garantieren zu können. Österreich lebt von Qualität. Die Qualität der Ausbildung ist die Basis für die Qualifizierung der Menschen und damit für die ökonomische und soziale Erfolgsstory Österreichs."

Das WIFI etabliert sich auch immer mehr als Weiterbildungsanbieter für Maturanten und Universitätsabsolventen. Im Jahr 1999 hatten 23,3% der Teilnehmer die Matura und 8,3% sogar einen Hochschulabschluss, während 1988 die Zahlen noch bei 18% bzw 4% lagen. Die Wirtschaft wird mit Firmen-Intern-Trainings (FIT) und der Entwicklung von Mitarbeitern und Unternehmen durch gezielte Bildungsberatung und Angebote auf dem Gebiet der Aus- und Weiterbildung unterstützt. Die Wissensvermittlung in den Bereichen Technologie und Innovation zur Bewältigung des Strukturwandels und der Know-How-Transfer wird immer mehr zur zentralen WIFI-Aufgabe. Darüber hinaus betreibt das WIFI Fachakademien zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung, Fachhochschulen und Lehrgänge universitären Charakters. Seit längerem ist e-Learning (Lernen im Internet) ein wichtiges und ständig wachsendes Angebot.

Dass Österreichs Aus- und Weiterbildungssystem schon heute eine hohe Qualität aufweist, zeige sich, so Leitl, am besten am Beispiel der Berufsolympiaden, wo "Österreichs Jugendliche immer zur Weltspitze gehören." (pt)

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