62,1 Millionen Euro für das Drautal - Landeshauptmann lud zum Fest

Ausbau für die Entwicklung der Region unbedingt notwendig -Transitstrecke wird ausgeschlossen - Lösung von Greifenburg noch offen

Klagenfurt (LPD) - Seit mehr als 30 Jahren sind die Planungen für den Ausbau der Drautalstraße B 100 im ca. 28 km langen Abschnitt Obergottesfeld -Dellach im Gange. 62,1 Mio. Euro (855 Millionen Schilling), die Landeshauptmann Jörg Haider bei Verhandlungen in Wien als Sonderfinanzierung für den Ausbau der Drautalstraße erreichen konnte, waren der Anlass für das heutige große Drautal-Fest in Steinfeld. Zuvor war es zu einer Info-Veranstaltung über die Streckenführung gekommen. Mit dabei Infrastrukturminister Mathias Reichhold, Kärntens Verkehrslandesrat Gerhard Dörfler, die Bürgermeister der Region und Olympiasieger Fritz Strobl.

"Die Finanzierung ist gesichert, jetzt bauen wir dort, wo alles unstrittig ist", erklärte Haider und versicherte, nicht über die Bevölkerung "drüberzufahren", sondern auf gemeinsame Lösungen zu setzen. Haider betonte die Wichtigkeit des Ausbaus der B 100 für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region, wo nach einer optimalen Anbindung an den Innerkärntner Raum neue Betriebe und Arbeitsplätze entstehen sollen. Unterstützt wurde er dabei auch von Olympiasieger Fritz Strobl: "Die Straße muß her".

Verkehrsreferent Dörfler versicherte, dass die B 100 sicher keine Transitstrecke, sondern eine "drautal-gerechte" Straße werde, die zur Entwicklung des Tourismus und der übrigen Wirtschaft notwendig sei. Dörfler: "Verkehrsadern sind Wohlstandsadern".

Auch Minister Reichhold unterstrich, dass es zu keiner Transitstrecke durch das Drautla kommen werde. Er meinte zu Landeshauptmann Haider:
"Ich gratuliere dir und deinem Verhandlungsteam zu dieser finanzieleln Extrawurst, die du in Wien für das Drautal abschneiden konntest". Weiters sagtem der Minister, dass der Ausbau der B 100 auch aus Sicherheitsgründen dringend notwendig sei, weil es auf dieser Strecke in den letzten zehn Jahren nicht weniger als 33 Verkehrstote, darunter viele Kinder, gegeben habe.

Während man sich in Steinfeld und Berg auf bahnparallel laufende Trassenführungen einigte, gibt es in Greifenburg einen Gemeinderatsbeschluß für eine doppelt so teure Tunnelvariante, für die es allerdings noch keine Finanzierung gibt. Haider betonte, dass man gegen den Willen der Bevölkerung nichts verwirklichen werde, doch sollte es längere Zeit zu keiner Entscheidung kommen, könnte man das Geld auch für ein Projekt in einer anderen Kärntner Region einsetzen. Seitens der Planung versicherte Ing. Kermer, dass die B 100 sicher nicht zur von vielen Anrainern befürchteten Transitstrecke werde. (Schluss)

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