Abfertigung neu: WKÖ-Vizepräsident Bgm. Matthias Krenn setzt sich in einem Gespräch mit Finanzminister Grasser verstärkt für die Forderungen der Wirtschaft ein.

Qualitativ gleichwertiges Eigenvorsorgemodell für selbständige Erwerbstätige ist unabdingbar!

Wien, 22-03-2002 (OTS) "Es kann nicht sein, dass die Unternehmer beim Modell der Abfertigung neu nicht berücksichtigt werden, aber beispielsweise für engeltfortzahlungsfreie Zeiten, wie den Präsenzdienst zur Kasse gebeten werden", kritisiert der WKÖ Vizepräsident Matthias Krenn in einem Gespräch mit Finanzminister Karl-Heinz Grasser das Regierungsmodell zur Abfertigung neu.
Krenn fordert, dass selbständige Erwerbstätige ebenfalls an einem neuen, qualitativ gleichwertigen Vorsorgemodell teilnehmen können. "Spätestens im Zuge einer Steuerreform muss die Regierung auch ein Gesamtmodell für Selbständige in Österreich präsentieren," so Vizepräsident Krenn. ****

Kritik übt Krenn auch an der vorgesehenen Behandlung von Abfertigungsrückstellungen für steuerrechtliche Zwecke: "Mit einer Senkung von derzeit 50% auf 45% holt sich der Fiskus ein Körberlgeld von 1,2 Milliarden Schilling auf dem Rücken der österreichischen Unternehmen bei denen es zu einer weiteren steuerlichen Mehrbelastung kommt."

Äusserst positiv bewertet der WKÖ-Vizepräsident die steuerfreie Auszahlung einer lebenslangen Verrentung: "Dies ist ein enormer Anreiz den "Rucksack´ der Abfertigung bis zur Pensionierung mitzutragen und dient dem Aufbau einer gestärkten zweiten Pensionssäule."

Vizepräsident Matthias Krenn zeigte sich nach dem Gespräch mit Karl-Heinz Grasser sehr zufrieden: "Der Finanzminister signalisierte bei den von mir auf den Tisch gelegten Forderungen Gesprächsbereitschaft." (Schluss)

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