Gradwohl: Erinnerungslücken bei FPÖ-Sozialsprecher Gaugg?

Wien (SK) SPÖ-Landwirtschaftssprecher Heinz Gradwohl zeigt sich verwundert über die Kritik von FPÖ-Sozialsprecher Gaugg am Entschließungsantrag der Grünen zur Änderung der Pflichtversicherung von bäuerlichen Direktvermarktern. Gradwohl machte deutlich, dass die FPÖ in Person des Abgeordneten und Versichertenvertreters Hornegger einen in der Zielsetzung gleichlautenden Antrag, wie gestern die Grünen, in der Sozialversicherungsanstalt der Bauern eingebracht hat und dort von der erdrückenden ÖVP-Mehrheit niedergestimmt wurde, erklärte Gradwohl, der sich über die diesbezüglichen Erinnerungslücken des FPÖ-Sozialsprechers wundert. ****

Zum Hintergrund: Mit der 25. BSVG-Novelle haben die Regierungsparteien beschlossen, dass bäuerliche Direktvermarkter Versicherungsbeiträge bemessen am Umsatz ihrer Ab-Hof-Verkäufe zu bezahlen haben. Die SPÖ hat diese Novelle abgelehnt, weil sie, wie Gradwohl betonte, "unnötige Belastungen gerade für kleine innovative Landwirte bringt". Es sei allerdings "lächerlich, wenn sich heute der FPÖ-Sozialsprecher Gaugg als Verteidiger der kleinen Bauern aufspielt, nachdem er der Belastungsnovelle anstandslos zugestimmt hat". Gradwohls Resümee: "Die FPÖ steht wie in allen anderen Bereichen auch bei den Bauern für zusätzliche Belastungen." (Schluss) wf

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