LR Knotzer: NÖ Wohnbauförderung als Instrumentarium gegen die Arbeitslosigkeit

Kürzlich gewährte Förderungen werden rund 539 Mio. Euro bauwirksame Investitionen auslösen

St. Pölten, (SPI) - "Die Situation am heimischen Arbeitsmarkt ist nach wie vor stark angespannt, denn auch Ende Februar waren fast 50.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ohne Arbeit. Am schlimmsten ist vor allem die Baubranche betroffen. Schon im vergangenen Jahr haben wir deshalb in einem sogenannten "Baugipfel" die Realisierung wichtiger Projekte aus den diversen Ressorts vorgezogen. Darüber hinaus haben wir auch im Bereich der Wohnbauförderung entscheidende Impulse für die Bauwirtschaft gesetzt, indem wir das Förderungskontingent stark angehoben haben. Diese Maßnahme ist im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ein bedeutsames Instrumentarium, denn pro 72,7 Mio. Euro (1 Mrd. Schilling) an bauwirksamen Investitionen, die durch die Wohnbauförderung ausgelöst werden, können rund 1.500 Arbeitsplätze abgesichert bzw. geschaffen werden", betont der in Niederösterreich für Wohnbauförderung zuständige Landesrat Fritz Knotzer.****

Vor kurzem wurde in der Vergabesitzung des NÖ Wohnbauförderungsbeirates die Förderung für insgesamt 9.986 Wohneinheiten positiv begutachtet und in der darauffolgenden Regierungssitzung bewilligt. Mit diesem Förderungsvolumen werden in Summe in etwa 539 Millionen Euro an bauwirksamen Investitionen ausgelöst, die wiederum mehr als 11.000 Arbeitsplätze in der Baubranche absichern helfen. "Diese Anhebung der Förderungen ist im wesentlichen auf zwei Ursachen zurück zu führen: Der hohe Bedarf im Sanierungs- aber auch genau so im Neubaubereich, sowie die gezielte Erhöhung des Förderungskontingentes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im Bau- und Baunebengewerbe. Um die Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen sind aber noch viele weitere Anstrengungen notwendig. Speziell der Bund ist gefordert, endlich effektive Maßnahmen in der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zu setzen und soll die Bundesländer nicht noch länger im Regen stehen lassen", so Knotzer.
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