ELLMAUER: BEIM SCHUTZ DER MENSCHENRECHTE MIT EINER STIMME SPRECHEN

Wien, 22. März 2002 (ÖVP-PK) "Nach wie vor gibt es eine Reihe von Ländern und Regierungen in der Welt, für die die Einhaltung der Menschenrechte nicht zu den wichtigsten Zielen ihrer Politik gehört. Umso wichtiger ist es, dass Österreich, Europa und die Vereinten Nationen gemeinsam auftreten und mit einer Stimme sprechen", zeigte sich der ÖVP-Menschenrechtssprecher im Parlament, Abg. Matthias Ellmauer, erfreut über die Annahme des Vierparteienantrages zum Internationalen Schutz der Menschenrechte im gestrigen Nationalrats-Plenum. "Damit zeigen wir, dass wir das Engagement im Dienste der Menschenrechte abseits von Parteitaktik sehr ernst nehmen", so Ellmauer. ****

Das Verständnis für die Wahrung der Menschenwürde beginnt nicht allein bei gesetzlichen Bestimmungen und in einer demokratischen Rechtsordnung. Das Verständnis für Achtung und Schutz von Menschenrechten beginnt zuallererst in den Herzen und Hirnen der Menschen. "Daher ist es notwendig, den gemeinsamen Appell zur Einhaltung der Menschenrechte allen anderen Meinungsunterschieden voran zu stellen und damit jenes Bewusstsein zu schärfen, dass Menschenrechtsverletzungen als abscheulicher Akt gegen die Menschenwürde gebranntmarkt werden", betonte Ellmauer. In diesem Zusammenhang erinnerte der ÖVP-Abgeordnete an das eindeutige Lob der Abgeordneten Petrovic im Rahmen der gestrigen Nationalratssitzung für das Engagement der Außenministerin in Menschenrechtsfragen in Afrika. "Das zeigt einmal mehr, dass gerade die Arbeit im Sinne der Menschenrechte nichts mit Parteienzank zu tun hat", so Ellmauer.

Der Dialog der Zivilisationen und Kulturen müsse ständig fortgesetzt werden. "Nur wer den Dialog führt, kann Toleranz leben", so Ellmauer. Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und konstruktive Konfliktlösung seien der Schlüssel für die friedliche Koexistenz der Völker und Kulturen. "Und auch dieses kleine Land, unser Österreich, kann, wenn wir alle am gemeinsamen Strang der Menschlichkeit und Toleranz ziehen, international Zeichen setzen und Druck ausüben", zeigt sich Ellmauer überzeugt.
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