Mikl-Leitner: St. Pölten verhindert zukunftsträchtige Krankenhauslösung

SP-Gruber will sich offenbar nicht helfen lassen

St. Pölten (NÖI) - Offensichtlich will sich die Stadt St. Pölten nicht helfen lassen. Aber nicht nur das: Mit der Ablehnung des Übernahmeangebotes des Landes durch die Stadt St. Pölten, wird die Spitzenmedizin gefährdet. Obwohl es der Stadt ohne zusätzliche Finanzspritzen ohnehin nicht mehr möglich ist, seine gesundheitspolitischen Aufgaben wahrzunehmen, werden Hilfestellungen einfach abgelehnt und so das finanzielle Desaster in der Stadt prolongiert. SP-Bürgermeister Gruber reagiert offenbar mit Trotz. Aber mit Trotz ist keine zukunftsträchtige Gesundheitspolitik zu machen, stellt LGF NR Mag. Johanna Mikl-Leitner fest. ****

Ohne langfristig sichergestellte spitzenmedizinische Versorgung ist aber auch keine Gesamtlösung für alle Krankenhäuser in Niederösterreich in Sicht. Damit wird das jährlich größer werdende Krankenhausfinanzierungsproblem in St. Pölten weiter auf Kosten anderer Krankenhauserhalter aufgeschoben. Die Übernahme des Krankenhauses durch das Land hätte der Stadt jährlich 11,7 Millionen Euro erspart. St. Pölten erhält auf Lasten aller anderen Trägergemeinden überproportional viele Mittel aus den gemeinsamen Töpfen. In St. Pölten befinden sich 13% aller niederösterreichischen Krankenhausbetten. Die Stadt jedoch lukriert 15% der NÖGUS-Mittel und sogar 22% aus dem Anpassungstopf, so Mikl-Leitner.

Es kann nicht sein, dass auf Kosten der Patienten und der anderen Trägergemeinden noch dazu die Spitzenmedizin in Niederösterreich gefährdet wird. Aus diesem Grund begrüße ich die nun vom Land in Auftrag gegebene Studie, die untersuchen soll, wie es um die wirtschaftliche Stärke St. Pöltens bestellt ist, wie die Kosten der Spitzenmedizin aussehen und ob sich St. Pölten diese Spitzenmedizin auch leisten und für die Patienten gewährleisten kann, stellt Mikl-Leitner klar.

Rückfragen & Kontakt:

Presse
Tel.: 02742/9020 - 140
http://www.vpnoe.at

VP Niederösterreich

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NNV