Schwemlein: Attraktivität Österreichs durch Staus und Abgasnebel vermindert

Tourismusströme im Generalverkehrsplan 2002 nicht berücksichtigt

Wien (SK) "Nationalparks, Wellbeing und Erholung sind derzeit gängige Schlagwörter der Tourismustrends in Österreich. Mit welcher Glaubwürdigkeit diese Aspekte weiterhin verkauft werden können, wenn Bewohner Österreichs sowie Urlauber im Abgasnebel des Staus stehen und die Schäden der Natur sich abzeichnen, ist fraglich," kritisiert SPÖ-Abgeordnete Emmerich Schwemlein, SPÖ-Freizeit- und Tourismussprecher, die lückenhafte Ausarbeitung des Generalverkehrsplanes 2002. Schwemlein sieht die Tourismusströme als wesentlichen Bestandteil des Verkehrsaufkommens, diese seien auch dementsprechend in Verkehrspläne einzubeziehen. ****

"Wie beeindruckend kann ein Großglockner noch sein, wenn der Weg zum Ziel von Stau, Abgasen und gereizten Menschen geprägt ist? Oder wie lange wird noch für Nationalparks und Naturschutzgebiete als Beispiele unberührter Natur geworben werden können, wenn keine Alternativen zum Autoverkehr, wie zum Beispiel eine Erlebnisbahn zu und durch ein Naturschutzgebiet, geboten wird?", betont der Pinzgauer SP-Abgeordnete die Notwendigkeit der Diskussion zwischen Verkehrs-und Tourismusexperten.

"Wie weit der aktuelle Generalverkehrsplan 2002 die angesprochene Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich und dessen Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig verbessern wird, ist schwer erkennbar", so der SPÖ-Abgeordnete. Eine diesbezügliche Anfrage an das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie ist von SP-Freizeit- und Tourismussprecher Schwemlein eingebracht worden. (Schluss) se/mp

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