S 18 - Auch ohne Maut keine Lkw-Transitlawine

LSth. Gorbach: Mautfreie S 18 brächte noch höhere Entlastung

Bregenz (VLK) - Verwundert zeigt sich Landesstatthalter
Hubert Gorbach über die Argumentation des Grünen-Sprechers Johannes Rauch zur S-18-Bemautung. Dieser habe immer eine
zu geringe Entlastungswirkung in Folge der Bemautung zu
erkennen geglaubt. Kaum werde nun die Maut in Frage
gestellt, schon sei das Entlastungsargument vom Tisch und
dafür werde das Lkw-Transit-Horrorszenario aus dem Hut
gezaubert. ****

Der Transitanteil am Gesamtverkehr auf der S 18 liegt
zwischen sieben und 14 Prozent. Diese Zahlen relativieren
das Transitlawinen-Argument mehr als deutlich, so Gorbach.
Die für den Gütertransit relevanten Zulaufstrecken zur S 18 bleiben aber ohnehin mautpflichtig, sodass diesbezüglich
kaum Veränderungen zu erwarten sind. Eine mautfreie S 18
bedeute jedoch insgesamt eine höhere Attraktivität der Umfahrungsstraße und damit auch höhere
Entlastungswirkungen.

Die Diskussion um die Mautbefreiung der S 18 zeigt für
Gorbach die Doppelzüngigkeit der S-18-Gegner. Diesen seien
die Entlastungswirkungen trotz Maut von bis zu 42 Prozent
beim Gesamtverkehr und bis zu 70 Prozent beim Güterverkehr
immer zu wenig gewesen. "Nun wird aber wiederum die
Mautbefreiung kritisiert und diese gleich in ein Transit-Horrorszenario umgewandelt. Die Glaubwürdigkeit bleibt bei
einer solchen Argumentation auf der Strecke", so Gorbach.

Von einem mautfreien Abschnitt im Verlauf der S 16
erwartet der Straßenbaureferent keine verkehrsrelevanten Auswirkungen. Dies auch angesichts des Umstandes, dass hier ebenfalls die Zulaufstrecken ohnehin mautpflichtig sind.
(ke/gw,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL