Wasserbau setzt auf naturnahe Gewässer

Landesregierung genehmigte Renaturierungs-Bauprogramm

Bregenz (VLK) - Die Vorarlberger Landesregierung hat auf
Antrag von Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter
Hubert Gorbach eine Reihe von Maßnahmen zur Revitalisierung
von Fließgewässern im laufenden Jahr genehmigt. "Unser
vorrangiges Ziel im Wasserbau ist es, die natürliche Funktionsfähigkeit der Gewässer zu stärken. Daher sind
solche Maßnahmen aus unseren Bauprogrammen nicht mehr
wegzudenken", so Gorbach. ****

In Vorarlberg hat sich seit Jahren die Einsicht
durchgesetzt, dass die Regulierung von Gewässern sich in
erster Linie an den ökologischen Erfordernissen orientieren
muss. Gorbach: "Technische Verbauungen sind manchmal
unumgänglich, müssen aber mit der Natur in Einklang
gebracht werden, um nicht mehr Schaden als Nutzen zu
verursachen. Daher investieren wir viel in
Renaturierungsmaßnahmen. Die Vorteile liegen auf der Hand:
Bessere Wasserqualität, attraktive Lebensräume für eine
reiche Tier- und Pflanzenvielfalt sowie mehr
Hochwassersicherheit."

In diesem Jahr sind Renaturierungsprojekte am Klausbach
in Klaus, am Reiherbach in Göfis, am Pelzreuthebach in
Hohenehms und am Wiesenbach in Schlins vorgesehen. Das Land übernimmt die Hälfte der veranschlagten Gesamtbaukosten von 300.000 Euro. Landesstatthalter Gorbach hebt hervor, "dass
dies jene Projekte sind, die ausschließlich der
Wiederherstellung bzw. Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit dieser Gewässer dienen. Tatsächlich wird
der Aspekt der Renaturierung bei jedem Bauvorhaben des Wasserbauamtes oder der Wildbach- und Lawinenverbauung berücksichtigt."
(gw,nvl)

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