Parfuss: Arbeitsplätze in der Südsteiermark für die Zukunft sichern!

Schließung des Philips-Werk Lebring Katastrophe für Betroffene und Auftrag an die verantwortlichen Regierungen

Wien (SK) Mit der Schließung des Philips-Standortes Lebring hat die Südsteiermark einen großen Rückschlag erlitten. "680 Mitarbeiter können nicht von heute auf morgen vermittelt werden, auch wenn einige glücklicherweise anscheinend schon neue Jobs zugesichert bekommen haben. Ein Sonderprogramm in Form einer überbetrieblichen Arbeitsstiftung ist deshalb dringend notwendig. Katastrophen wie jene mit der Arbeitsstiftung für ehemalige Epcos-Mitarbeiter im Vorjahr, als die Wirtschaftskammer plötzlich ihre Zustimmung verweigerte, dürfen diesmal nicht passieren. Diese Situation sollte aber auch Anlass sein, eine grundsätzliche Analyse des Arbeitskräftebedarfes, des erforderlichen Kompetenzprofils und die Zukunftsaussichten der einzelnen Betriebe und Branchen in der Südsteiermark zu erstellen", fordert SPÖ-Abgeordnete Ludmilla Parfuss Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die verantwortlichen Minister und Landesräte auf. ****

Ziel müsse es sein, auf eine langfristige Entwicklung der Region Rücksicht zu nehmen und dementsprechend Ausbildungen anzubieten. Es seien aber nicht nur die Politiker gefordert, sondern auch die Großindustrie im Großraum Graz selbst, die immer wieder über fehlende Facharbeiter klage. "Die Süd- und Weststeiermark, die sowieso wirtschaftlich in den letzten Jahren nicht gerade verwöhnt wurde, soll endlich einmal in den Mittelpunkt des Bewusstseins der verantwortlichen Bundes- und Landesregierung gestellt werden. Mit kurzfristigen Aktionen alleine wird es nicht getan sein", so Parfuss abschließend. (Schluss) wf/mp

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