ARBÖ: Tödlicher Unfall - Aquaplaning-Gefahr schon bei geringer Geschwindigkeit

Wien (ARBÖ) - Regen und Schnee, die bei allen Verkehrsteilnehmern unbeliebten "nassen Brüder". Sie können die Straßen innerhalb kürzester Zeit in gefährliche Rutschbahnen verwandeln, warnen die ARBÖ-Techniker. Aquaplaning kann zur Todesfalle werden, wie in der Nacht auf heute für einen Salzburger auf der Westautobahn (A1). Unterschätzt wird dabei meist der Umstand, dass schon bei relativ geringer Geschwindigkeit die Gefahr von Aquaplaning besteht, so die ARBÖ-Techniker.

Aquaplaning-Vorboten

Die Aquaplaning-Gefahr kann rechtzeitig erkannt werden, machen die ARBÖ-Techniker aufmerksam. Sobald die Spur des vorausfahrenden Fahrzeuges schnell wieder verschwindet, ist dies das Zeichen, dass bereits ein dicker Wasserfilm die Fahrbahn bedeckt. Auch eine starke Wasserschleierbildung des vorausfahrenden Wagens ist ein warnendes Signal. Ein eindeutiges Aquaplaning-Alarmsignal ist natürlich auch eine auffällige Leichtgängigkeit der Lenkung.

Auf solche Aquaplaning-Vorboten muss rasch reagiert werden. So sollte das Fahrtempo sofort reduziert werden. Aber keinesfalls darf gebremst, sondern nur der Fuß vom Gaspedal genommen werden, wie die ARBÖ-Techniker betonen.

Profis haben Profiltiefe

Besonders leichtes Spiel hat Aquaplaning bei Reifen mit einer Profiltiefe unter 3 mm. Dadurch hat das Fahrzeug auf regennasser Fahrbahn schon unter bestimmten Voraussetzungen bereits bei 50 km/h keine sichere Bodenhaftung mehr. Die ARBÖ-Techniker müssen warnend hinzufügen: bei Tempo 90 besteht auch für tadellose Reifen Aquaplaninggefahr, sobald die Wassertiefe auf der Fahrbahn nur einige Millimeter.

Spezielle Fahrtechniken bei extremen Witterungsbedingungen können übrigens auf dem Gelände des ARBÖ-Trainingszentrums professionell erlernt werden. Mehr Informationen dazu unter www.arboe.at.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 89121-244
e-mail:presse@arboe.at
Internet: http://www.arboe.at

ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR/NAR