• 19.03.2002, 12:31:44
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Margulies: "Grüne befürchten drastischen Personalabbau bei den Wiener Linien"=

Abbau von 1000 MitarbeiterInnen innerhalb der nächsten sieben Jahre gefährdet Zukunft der Verkehrsbetriebe und bereitet weitere Privatisierungsschritte vor.

Wien (Grüne) - "Die Wiener SPÖ entledigt sich ihrer
kommunalpolitischen Verantwortung und verabschiedet sich von einer
vernünftigen Politik zur Bewältigung des Stadtverkehrs", so
kommentiert der Budgetsprecher der Wiener Grünen DI Martin Margulies
die in Zusammenhang mit der Tariferhöhung bekannt gewordenen
Rationalisierungspläne bei den Wiener Linien.

Die Wiener Grünen vermuten hinter den angekündigten
Rationalisierungsmaßnahmen auch weitere Schritte in Richtung
Privatisierung. Denn ohne Privatisierung und Auslagerung einzelner
Linien zu privaten Betreibern wäre die im Verkehrskonzept der Wiener
Stadtregierung vorgesehene Steigerung bei der Benutzung öffentlicher
Verkehrsmittel um 25% seit gestern Makulatur. Diese Vorgehensweise
wird von den Grünen entschieden abgelehnt. "Privatisierungen im
öffentlichen Verkehr bedeuten niedrigere Löhne und gesteigerten
Leistungsdruck für die Beschäftigten, weniger Komfort und Sicherheit
für die Fahrgäste," so der Grüne Budgetsprecher.

Einmal mehr betonen daher die Wiener Grünen, dass eine
Attraktivierung der Wiener Linien im Vordergrund stehen muss und
nicht scheinheilige betriebswirtschaftliche Kriterien. "Wenn sich
das Fahrgastaufkommen aufgrund gesteigerter Tarife sowie weniger
Komfort und Sicherheit reduziert ist niemandem geholfen. Auch die
geplanten Mehreinnahmen bei den Wiener Linien sind mit dieser
Strategie nicht zu realisieren", so abschließend der Grüne
Budgetsprecher Margulies.

Rückfragehinweis: Pressereferat der Grünen im Wiener Rathaus

Tel.: 4000 - 81 814
http://wien.gruene.at

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