Margulies: Rote Teuerungswelle in Wien folgt Sozialabbau auf Bundesebene

Grüne kritisieren Belastungslawine bei Wiener Linien

Wien (Grüne) - Die geplante Tariferhöhung bei den Wiener Linien fällt deutlich schlimmer aus als befürchtet. "2 Euros für einen Einzelfahrschein im Fahrzeug entspricht einer Erhöhung von 25 Prozent! Statt auf günstige Tarife, Beschleunigung und Attraktivierung der Öffentlichen Verkehrsmittel zu setzen, regiert im absolut roten Wien die blau-schwarze Belastungsmentalität", so der Budgetsprecher der Wiener Grünen, DI Martin Margulies.

Die mehr als 16 prozentige Tariferhöhung bei der 24-Stunden-Karte zeigt die völlig Ignoranz der Wiener Stadtregierung gegenüber der Bedürfnisse der Bevölkerung. "Ob Ambulanzgebühren oder Tariferhöhung - in Wien lebende Menschen werden doppelt bestraft. Wer mithilft, dass die Stadt nicht im Verkehr erstickt, wird massiv zur Kasse gebeten", so DI Martin Margulies. Belastet werden nach Ansicht der Grünen dabei vor allem Frauen (sie benutzen öffentliche Verkehrsmittel deutlich häufiger als Männer) sowie Menschen mit geringem bzw. keinem Einkommen.

Gänzlich unverständlich wird die Tariferhöhung in Zusammenhang mit der Unterstützung des Sozialstaatsvolksbegehren durch die Sozialdemokraten. "Die soziale Kälte auf Bundesebene zu kritisieren und gleichzeitig der Wiener Bevölkerung das Geld aus der Tasche zu ziehen ist politische Heuchelei", so der Grüne Budgetsprecher in einer ersten Stellungnahme.

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