- 17.03.2002, 13:30:00
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LH Pröll: Moderne Arbeitsplätze durch Betriebsansiedlungen
Baxter-Sprecher lobt NÖ Verwaltung
St.Pölten (NLK) - Neue zukunftsträchtige Arbeitsplätze entstehen
vor allem in neuen Betrieben. Das Land Niederösterreich fördert daher
einerseits Gründer und bemüht sich andererseits intensiv um
Betriebsansiedlungen, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am
Sonntag in der Radiosendung "Forum Niederösterreich". Er zog auch
eine positive Bilanz: "Im Vorjahr wurden in Niederösterreich fast
5.500 Betriebe neu gegründet und bei den Betriebsansiedlungen ist uns
in diesen Tagen ein ganz großer Erfolg gelungen." Bekanntlich
errichtet das amerikanische Pharma-Unternehmen Baxter in Krems ein
Werk für die Produktion eines neuen Grippe-Impfstoffes und schafft
damit 300 hoch qualifizierte Arbeitsplätze. Die internationale
Konkurrenz um diese Betriebsansiedlung war sehr groß. Pröll: "Das
Match zwischen Singapur und Berlin haben Niederösterreich und Krems
gewonnen!"
Der Sprecher der Firma Baxter, Frank Butschbacher, stellte in der
Sendung dazu fest, dass das international tätige Unternehmen bereits
Standorte in Wien und in Orth an der Donau hat und hob hervor, "Wir
haben hier mit der öffentlichen Verwaltung ausgezeichnete Erfahrungen
gemacht." Als weitere Argumente für die Standortentscheidung nannte
er das Potenzial an gut ausgebildeten und hoch motivierten
Arbeitskräften, die ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur und die
Donau-Universität, von der sich Baxter in Zukunft viele Absolventen
erwartet, die genau in das Firmenkonzept passen.
Allein über die Landes-Entwicklungsagentur Eco Plus wurden in den
letzten zehn Jahren 534 Unternehmen mit 10.700 neuen Arbeitsplätzen
angesiedelt. Geschäftsführer Dkfm. Dr. Krendelsberger verwies auf
eine Reihe von Stärken und Vorteilen Niederösterreichs, etwa auf die
geopolitische Lage und die guten Beziehungen zu den Zukunftsmärkten
in Ost- und Mitteleuropa, auf das hohe Bildungsniveau, auf die
Fachhochschulen sowie die Forschungs- und Technologiezentren, die
bereits heute internationale Hightech-Unternehmen ins Land locken,
aber auch auf die landschaftliche und kulturelle Vielfalt. "Unsere
gemeinsame Aufgabe ist es, diese Stärken zu nutzen und aufzubauen
sowie etwaige Schwächen, etwa im Bereich der Infrastruktur rasch zu
beseitigen", schloss Landeshauptmann Pröll.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12180
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