Brauner: "mädchenMACHT" - Denn die Zukunft gehört den Frauen"

Erstmalige Mädchen-Frauen-Konferenz im Zeichen weiblicher Vernetzung und Zusammenarbeit quer durch alle Alterstufen

Wien (SPW) Den Mädchen und jungen Frauen alle Chancen und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihnen umfassende Unterstützung zukommen zu lassen und sie in allen Bereichen in ihrer Eigenständigkeit zu fördern, stand im Mittelpunkt der Jahreskonferenz der Wiener SPÖ-Frauen am Samstag im Austria Center Vienna, die erstmals als Mädchen-Frauen-Konferenz durchgeführt wurde. In ihrer Eröffnungsrede verwies die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen, Frauenstadträtin Renate Brauner, auf längst vergangene traditionelle Rollenklischees, die Frauen ihre Selbstverantwortung und Freiheit in allen Bereichen verwehrte und auch darauf, wie sich die Zeiten seit dem zu Gunsten der Frauen entschieden gewandelt haben. "Heute ist es dank der Pionierarbeit vieler engagierter Frauen eine Selbstverständlichkeit, dass Mädchen und Frauen in Wirtschaft, Gesellschaft und auch in der Politik selbstbewusst alle Wege beschreiten können", unterstrich Brauner. "Nichts desto trotz gibt es aber für die Zukunft noch vieles zu tun und zu verbessern", betonte Brauner und sieht dies als klaren Auftrag die Rahmenbedingungen dafür mit einer fortschrittlichen Frauenpolitik noch weiter auszubauen. ****

"Unsere Aufgabe muss es sein, die alteingesessenen Rollenbilder der Vergangenheit endgültig zu überwinden und dafür zu sorgen, dass Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und Freiheit für Frauen und Mädchen in unserer Gesellschaft noch stärker zur Selbstverständlichkeit werden", untermauerte Brauner. Gerade die Stadt Wien setze hier eine Vielzahl von wertvollen Initiativen und sei ständig bemüht, Frauen und Mädchen bewusst zu unterstützen und ihnen alle Möglichkeiten in ihrer individuellen Entfaltung zu bieten. Brauner verwies dabei auf das breite Spektrum an Angeboten, die von Berufsberatungsstellen bis hin zur geschlechtersensiblen Nutzung des öffentlichen Raumes reichen. "Im Zentrum all dieser Projekte und Einrichtungen steht die Botschaft, Mädchen zu ermutigen, alle Chancen zu nutzen, die Zukunft zu erobern und damit die Welt", erklärte Brauner, denn nach wie vor ließen sich Frauen von ihrem Umfeld massiv beeinflussen und seien letztendlich en gros wieder nur in den traditionellen Frauenberufen zu finden. In dieser Hinsicht gelte es, besonders Mädchen über die vorhanden Angebote und Förderungen auf dem Weg zum wirklichen "Traumberuf" zu informieren und sie in ihrer Entscheidung zu unterstützen.

Kritik übte die Wiener Frauenstadträtin in diesem Zusammenhang an der blauschwarzen Bundesregierung, die mit ihrer Politik bereits seit ihrem Amtsantritt keinen Hehl daraus machte, was sie unter "aktiver Frauenpolitik" verstehe: "Die Abschaffung eines eigenständigen Frauenministeriums, die Installierung eines Herren Frauenministers, die Streichung der Kindergartenmilliarde und darüber hinaus die Kürzung der finanziellen Mittel für viele wichtige Frauenprojekte zeigen unmissverständlich, dass die Vertreter der FPÖVP-Regierung die natürliche Bestimmung der Frauen und Mädchen nach wie vor im Haushalt sehen". "Wien hingegen geht auch hier einmal mehr einen anderen Weg und zeigt beispielhaft vor, wie engagierte Frauenpolitik im Interesse der Frauen funktioniert".

Unser Ziel für die Zukunft ist klar definiert, so Brauner, "Weg von den traditionellen Rollenbildern der Frauen und Mädchen, hin zu deren selbstverständlicher Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und Freiheit". "Die von den Wiener SPÖ-Frauen ins Leben gerufene Initiative "mädchenMACHT" ist ein bedeutender Baustein für die Zukunft und soll den Mädchen Mut geben, auch atypische Frauenberufe selbstbewusst zu ergreifen". Eines steht in jedem Falle unwiderruflich fest: "Die Zukunft gehört den Frauen", bringt es Brauner abschließend auf den Punkt. (Schluss) ng

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