Konecny zu Abfangjägern: FPÖ lenkt aus wahltaktischen Gründen ein

Wien (SK) "Späte Einsicht, wenn auch aus eindeutig ersichtlichen wahltaktischen Überlegungen heraus", ortet SPÖ-Bundesratsfraktionsvorsitzender Albrecht K. Konecny in der Causa "Abfangjäger" bei der FPÖ. Bekanntlich ist eine überwiegende Mehrheit der ÖsterreicherInnen gegen den Ankauf. Der freiheitliche Bundesrat und Oberst im Verteidigungsministerium Gudenus sprach sich heute gegenüber der "APA" gegen einen Ankauf neuer Abfangjäger für das österreichische Bundesheer aus. "Die Aussagen von Gudenus offenbaren auch, wie tief die Gräben innerhalb der FPÖ beim Thema Abfangjäger bereits gezogen sind", so Konecny am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Konecny betonte, dass sich die SPÖ wiederholt und eindeutig gegen den Ankauf neuer Abfangjäger ausgesprochen hat. Die sachlichen Einwände von Gudenus gegen das Abfangjägergeschäft seien auch "vollkommen richtig". Der SPÖ-Bundesratsfraktionsvorsitzenden geht mit Gudenus konform, dass eine Luftraumüberwachung über moderne Radareinrichtungen für kleine Staaten effektiver wäre. Auch einer Verbesserung der Ausrüstung des Heeres anstelle von Investitionen in die Luftstreitkräfte stimmt Konecny zu. (Schluss) hm

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