Schabl: ÖVP und FPÖ betreiben Zerschlagung der österreichischen Post

Spartenorganisation: Kleine Geschäftsbereiche können leichter an ausländische Interessenten verscherbelt werden

St. Pölten, (SPI) - "Das von ÖVP und FPÖ beschlossene Schließungskonzept bei den Postämtern, mehr als 600 in ganz Österreich, 230 in ganz Niederösterreich, und die Zerschlagung der Post in fünf Geschäftsbereiche ist offensichtlich nur die Einleitung eines der größten Ausverkaufsaktionen der Zweiten Republik. Eine in fünf Bereiche zerschlagene Post kann leichter an ausländische Interessenten, wie die deutsche oder französische Post, verkauft werden. Mit dem Abbau von bis zu 11.000 Post-Jobs soll diesen Investoren der ‚Happen' auch noch besonders schmackhaft gemacht werden", befürchtet der Zweite Landtagspräsident des NÖ Landtage, SP-LAbg. Emil Schabl, das blauschwarz akkordierte endgültige "Aus" für eine eigenständige österreichische Post.****

Man kann den Beschäftigten, die in ihrer berechtigten Notwehrsituation auch Streiks nicht ausschließen, nur Recht geben und muss sie unterstützen. Massive Verschlechterungen bei der Versorgung der Bevölkerung sind ebenso zu befürchten wie eine Rücknahme des Post-Service vor allem im ländlichen Raum. Hier ist Niederösterreich besonders betroffen, weist unser Bundesland doch eine breit gestreute ländliche Siedlungsstruktur auf. Besonders am Land drohen den Menschen Anfahrtswege von 30 Kilometer und mehr zum nächsten Postamt, Briefe und Paketsendungen werden noch länger unterwegs sein.

"Die Beschäftigten der Post wissen sich in ihrem Widerstand gegen diese blauschwarzen Zerschlagungspläne in Übereinstimmung mit der Bevölkerung. Tausende empörte Bürgerinnen und Bürger haben bereits gegen die Schließung ihres Postamtes mit ihrer Unterschrift protestiert, viele Gemeinden haben einstimmige Gemeinderatsbeschlüsse gegen den Abzug der Post aus ihrem Ort verabschiedet. FPÖ und ÖVP machen nicht nur bei der Post eine Politik gegen die Menschen und gegen die Interessen der Regionen. Sie werden ihre Rechnung noch präsentiert bekommen", so Schabl.
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