"profil": Görg-Kritik an innerparteilichen Gegnern

"Kämpfe nicht für Schwarz-blau sondern für Schwarz"

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" nimmt der scheidende Wiener ÖVP-Obmann Bernhard Görg zur Frage Stellung, welche Rolle sein seinerzeitiges Nein zur ÖVP-FPÖ-Kolaition auf Bundesebene in den derzeitigen Auseinandersetzungen um seinen Rücktritt spiele.

Damals, so Görg, sei es zu einem Bruch zwischen ihm und einigen Wiener Vorstandsmitgliedern gekommen. Der Bruch sei gekittet worden, "jetzt wird der Kitt von den gleichen Leiten wieder abgekratzt: Sie argumentieren, mit mir, als bekanntem Gegner von Schwarz-blau könne man nicht in einen Nationalrats-Wahlkampf gehen". Er kämpfe aber für Schwarz und nicht für Schwarz-blau. Und auf die Frage, ob ihn auch Wolfgang Schüssel loswerden wolle: "Sollte jemand im Bund zwischen kritischer Loyalität und unsicherem Kantonistentum nicht unterscheiden können, tut er mir leid."

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"profil"-Redaktion

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