Bayrischer Landwirtschaftsminister Miller in NÖ

Plank: Gemeinsame Strategien sind wichtig

St.Pölten (NLK) - "Die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Niederösterreich läuft sehr gut. Diese Allianz ist auch in Zukunft ganz notwendig im Hinblick auf die Osterweiterung", erklärte heute der bayrische Landwirtschaftsminister Josef Miller bei seinem eintägigen Besuch in Niederösterreich. Auf Einladung von Landesrat Josef Plank hat Miller am Freitag der Landes-Agrarreferentenkonferenz im oberösterreichischen Sierning beigewohnt und anschließend landwirtschaftliche Betriebe im Mostviertel besucht. Auch Plank betonte die Wichtigkeit gemeinsamer landwirtschaftlicher Strategien für die Zukunft. Sowohl Bayern als auch Niederösterreich seien geprägt durch eine kleinstrukturierte Landwirtschaft, die im Wettbewerb zu bestehen habe.

Für Miller ist klar, dass der Beruf Bauer erstrebenswert bleiben müsse. Deshalb sei die Zukunftssicherung für die Bauern zentrales Anliegen. "Es geht darum, eine bäuerliche, flächendeckende, nachhaltige und multifunktionelle Landwirtschaft sicherzustellen", sagte Miller. Plank und Miller sprachen sich weiters für einen stärkeren Stellenwert nachwachsender Rohstoffe aus, weil dies auch bäuerliche Einkommen sichere.

Bei der Besichtigung eines Biobetriebes in St.Peter in der Au betonte Miller, Bayern stelle mit 4.600 Bauern rund 40 Prozent der Biobetriebe in Deutschland (bei insgesamt 146.000 landwirtschaftlichen Betrieben in Bayern). Mit 3 Prozent Flächenanteil liege Bayern aber prozentuell weit über den österreichischen Prozentsatz mit rund 9 Prozent. Die derzeitige grüne deutsche Landwirtschaftsministerin Künast versuche, durch Polarisierung zwischen Biobauern und konventionellen Landwirten einen Keil zwischen Landwirten und Verbrauchern zu treiben. "Für mich steht eine moderne nachhaltige Landbewirtschaftung im Mittelpunkt aller Überlegungen", meinte Miller.

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