IPU-KONFERENZ IN MAROKKO BEFASST SICH MIT GLOBALISIERUNG UND UMWELT Österreich durch vier Abgeordnete und einen Bundesrat vertreten

Wien (PK) - Fragen der Globalisierung und der Umweltpolitik
stehen schwerpunktmäßig auf der Tagesordnung der 107. Konferenz der Interparlamentarischen Union, die vom 17. bis 23. März in Marrakesch stattfindet. Konkret wollen sich die parlamentarischen Vertreter der einzelnen Staaten mit der Rolle der Parlamente für die öffentliche Meinungsbildung in Zeiten der Globalisierung, des Entstehens von multilateralen Institutionen und der Vereinbarung internationaler Handelsabkommen auseinander setzen sowie der
Frage nachgehen, wie die Parlamente zehn Jahre nach Rio und angesichts der weltweiten Verschlechterung der Umweltsituation
das Kyoto-Protokoll unterstützen können. Darüber hinaus haben insgesamt 10 interparlamentarische Gruppen Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung gestellt, über die am Vormittag des 18. März entschieden wird.

Die Schlussabstimmungen über die der Konferenz vorgelegten Resolutionsentwürfe sind für Freitag, den 22. März vorgesehen. Eröffnet wird die Konferenz voraussichtlich am Sonntag, den 17. März durch König Mohamed VI.

Das österreichische Parlament wird bei der IPU-Konferenz durch
den Obmann des Außenpolitischen Ausschusses, Abgeordneten Peter Schieder (S), als Delegationsleiter sowie die Abgeordneten
Wolfgang Jung (F), Werner Amon (V), Karl Öllinger (G) und
Bundesrat Albrecht Konecny (S) vertreten sein.

Derzeit sind über hundert nationale Parlamente Mitglied der IPU. Die Vertreter der einzelnen Staaten kommen jedes Jahr zu einer Frühjahrs- und einer Herbsttagung zusammen, um über aktuelle Fragen zu diskutieren und Erfahrungsaustausch zu betreiben. (Schluss)

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