FIRLINGER: Weitere Reduktion der Unfallzahlen durch nationales Verkehrssicherheitsprogramm

Verpflichtende Drogenkontrolle im Straßenverkehr erhöht

Wien, 2002-03-15 (fpd) - Verkehrssicherheit

"Eine weitere systematische Reduktion der
Unfallzahlen soll durch das erarbeitete nationale Verkehrssicherheitsprogramm herbeigeführt werden", erklärte heute FPÖ-Verkehrssprecher Mag. Reinhard Firlinger anläßlich der gestern präsentierten Unfallbilanz 2001. ****

Die gestern veröffentlichte Unfallbilanz 2001 stelle eine positive Entwicklung bei der Verringerung der Verkehrstoten dar und mache deutlich, daß hier der richtige Weg bei der Verkehrssicherheit beschritten werde. Damit ein weiter Rückgang der Getöteten im Straßenverkehr erreicht werden könne, solle mit Hilfe des nationalen Verkehrssicherheitsprogramms die Anzahl der Verkehrstoten um 50 Prozent bis zum Jahr 2010 gesenkt werden, erläuterte Firlinger.

Maßnahmen zur Hebung der Gurteanlegequote, Verbesserung der Abstands-und Geschwindigkeitsüberwachung mit der Einführung der Section Control solle zu einer weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit führen und die Unfallzahlen verringern. Auch bei der Fußgängersicherheit, Tunnelsicherheit und im Baustellenbereich würden weitere Maßnahmen gesetzt. Zu einer Verbesserung der Ausbildung bei Führerscheinneulingen werde die Mehrphasenausbildung beitragen.

"Aber auch die verpflichtende Drogenkontrolle im Straßenverkehr ist eine notwendige Maßnahme zur weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit. Schließlich stellt die steigende Anzahl von drogenbeeinträchtigten Verkehrsteilnehmern in unserem Land ein zunehmendes Problem dar. Die langjährige freiheitliche Forderung, auch Drogentests im Straßenverkehr durchzuführen, darf nicht länger verzögert werden", erklärte Firlinger.

Seit langem sei bekannt, daß Drogen und Medikamente im Straßenverkehr mindestens ein ebenso großes Problem darstellen wie Alkohol am Steuer. Die Einführung von verpflichtenden Blut- oder Harntests sei schließlich der bereits bestehenden Blutprobe bei Verdacht auf Alkoholkonsum nachgebildet. Hier von einer Kriminalisierung der Lenker zu sprechen, gehe dabei völlig ins Leere.

"Diese notwendige Regelung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit darf nicht länger verhindert werden. Auch die SPÖ und die Grünen dürfen sich diesem Reformwillen nicht länger verschließen und müssen konstruktiv ihre Unterstützung im Interesse der Verkehrssicherheit wahrnehmen", sagte Firlinger abschließend. (Schluß)

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