Feierliche Eröffnung des Anton Benya-Hauses

Pittermann: Die ältere Generation hat Anrecht auf umfassendes Pflege- und Betreuungsangebot

Wien, (RK) "Immer mehr Menschen erreichen ein sehr hohes Alter. Daher ist es notwendig, dass die ältere Generation in unserer Stadt ihren Lebensabend gesichert und in menschenwürdiger Weise verbringen kann", begrüßte Wiens Gesundheitsstadträtin, Prim. Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker, das umfassende Pflege- und Betreuungsangebot des neu eröffneten Sozial- und Gesundheitszentrums im 12. Bezirk. Im Anton Benya-Haus ist seit Anfang 2002 das Zentrum der MA 12 - Wien sozial, und das Gesundheitszentrum der MA 47 Pflege und Betreuung, für die Bewohner der Bezirke 12, 13 und 23 untergebracht.

Die Benennung des Zentrums der MA12 - Wien sozial - und des Gesundheitszentrums der MA 47 - Pflege und Betreuung für die Bewohner der Bezirke 12, 13 und 23 in "Anton-Benya-Haus" sei weit mehr als eine symbolische Geste, erklärte Pittermann und erinnerte an den Sozialpolitiker Benya und dessen Kampf für soziale Gerechtigkeit und sozialen Fortschritt. "Unter dem vorgegeben Ziel des "Nulldefizits" der Bundesregierung ist es zu gravierenden Einschränkungen und Rückschritten in der Sozialpolitik gekommen. Es ist heute mehr denn je notwendig, sich an die Aufgaben der Sozialpolitik zu erinnern". Die Stadt Wien setze bewusst auf eine "andere Politik" und stelle sich den aktuellen Herausforderungen einer Sozialpolitik, die die Fragen nach der Betreuung von Pflegebedürftigen, der Altersversorgung, der Verantwortung für sozial Schwache oder etwa der sozialen Absicherung mitein schließen würde, so Pittermann.****

Ziel sei die Sicherung einer möglichst hohen Lebensqualität für die älteren Wienerinnen und Wiener, daher biete die Stadt Wien eine Reihe von Dienstleistungen und sozialen Diensten an, wie zum Beispiel Hauskrankenpflege, Pflegehilfe, Heimhilfe, Essen auf Rädern, Wäschepflege, Besuchsdienste oder mobile Ergotherapie. "Altsein darf heute nicht mehr bedeuten, an Selbständigkeit zu verlieren oder unter Einsamkeit und Isolation zu leiden", erläuterte Pittermann. "Wir setzen dem eine ganze Reihe von Angeboten und Hilfestellungen entgegen. Ziel einer modernen Gesundheitspolitik ist es, möglichst viele Menschen in die Lage zu versetzen, ihren Alltag leichter zu bewältigen und ihren Lebensabend in Würde zu verbringen." Die Stadt Wien investiere deshalb in mobile Betreuungsdienste sowie in moderne Geriatriezentren, in umfassende Beratungsdienste für stationäre Pflege und mobile Betreuung zu Hause, in geriatrische Tageszentren und betreute Seniorenwohngemeinschaften.

Service: Das Anton Benya-Haus bietet folgenden Angebote für ältere Menschen an:
o Das Gesundheits- und Sozialzentrum der MA 47 - Pflege und

Betreuung für die Bezirke 12, 13 und 23
o Das Zentrum der MA 12 Wien sozial - Zentrum für die Bezirke 12,

13 und 23
o Die betreuten Seniorenwohngemeinschaften des Vereins Wiener

Sozialdienste
o Die Behinderten-Tagesstätte - GIN
o Die Behinderten-Wohngemeinschaft des HdB - Haus der

Barmherzigkeit
o Das Personalwohnhauses des Wiener Krankenanstaltenverbundes
o Ort: Anton-Benya-Haus 12, Arndtstraße 65-67;
o Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 7.30 bis 15.30 Uhr (Schluss) uls

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