Mariahilf: Neues Park-Projekt, Dialog "Gewalt gegen Frauen"

Veranstaltungen mit BV Kaufmann am Montag und Dienstag

Wien, (OTS) Die Bezirksvorsteherin des 6. Bezirkes, Renate Kaufmann, lädt am Montag, 18. März, um 18 Uhr, zu einem ersten Gespräch über die Neugestaltung des Vinzenz-von-Paul-Parks ein. Zur Diskussion steht eine künftige Nutzung des Areals als "1. Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark". Die Zusammenkunft findet im Cafe Ephata in Wien 6., Garbergasse 14, statt. Am Dienstag, 19. März, richtet das Bezirksoberhaupt eine Podiumsdiskussion zum Thema "Gewalt gegen Frauen - Gewalt in der Familie" aus. Ab 19 Uhr erörtern Mitglieder der "Mariahilfer Frauenkommission" sowie Vertreter von Unterstützungseinrichtungen für Frauen im Festsaal des Amtsgebäudes in Wien 6., Amerlingstraße 11, das Angebot an Hilfen in Krisenfällen sowie Präventivmaßnahmen und andere Aspekte in diesem Themenbereich.

Montag: Ideen für den Vinzenz-von-Paul-Park gesucht

Der Vinzenz-von-Paul-Park in der Garbergasse 20 wird nur von wenigen Kindern frequentiert, deshalb will der Bezirk mit der Parkfläche anderen Bedürfnissen gerecht werden und überlegt die Umgestaltung zum "1. Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark". Die Neuerungen sollen im Zusammenwirken mit den Bezirksbewohnern im Zuge eines "Bürgerbeteiligungsverfahrens" geplant werden. Bei der Gesprächsrunde am Montag im Cafe Ephata können Anrainer des Parks, Besucher des nahen "Nachbarschaftszentrums" und andere Interessenten wertvolle Anregungen für Veränderungen geben und somit das Erscheinungsbild des "neuen" Parks mitgestalten. Die Gebietsbetreuung Gumpendorf-Schottenfeld und das Stadtgartenamt werden die Ideen der Bürger in den Planungsprozess einbeziehen.

Dienstag: Bezirkspolitiker und Nothelfer diskutieren

Im Rahmen der Diskussion am Dienstag im Amtshaus Amerlingstraße spricht Bezirksvorsteherin Kaufmann mit Bezirksmandataren, der Leiterin der Wiener Interventionsstelle "Gewalt in der Familie" und der Leiterin des "24-Stunden-Frauennotrufs" der Stadt Wien (Magistratsabteilung 57) über Möglichkeiten zur Vermeidung von Gewalttaten gegen Frauen oder Ausschreitungen im Familienkreis. An der Podiumsdiskussion nehmen auch eine Psychotherapeutin und eine Vertreterin der Exekutive teil. Das richtige Verhalten in Notsituationen, Dienste von Opferschutzeinrichtungen, soziale Begleitschutzmaßnahmen oder gesetzliche Bestimmungen werden im Laufe der Abendveranstaltung sicher ebenfalls betrachtet. Das "Gewaltschutznetz" der Stadt Wien reicht von der Unterstützung für einschlägig tätige Vereine bis zu den "Frauenhäusern". Der "24-Stunden-Frauennotruf" ist unter der Telefonnummer 717 19 erreichbar (E-Mail: frauennotruf@m57.magwien.gv.at).

Weitere Informationen:
o Frauennotruf: www.wien.gv.at/ma57/notruf/index.htm

(Schluss) enz

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