Wiener Vorlesungen: Jean Baudrillard über die Gewalt der Bilder

Wien, (OTS), Prominenter Gast der Wiener Vorlesungen ist kommenden Montag (18.3.) der international weithin bekannte französische Soziologe und Medientheoretiker Prof.Dr. Jean Baudrillard. Das Thema seines Vortrages lautet "Gewalt der Bilder. Medien in der globalisierten Welt".

Jean Baudrillard, Jahrgang 1929, gilt seit Jahrzehnten als einer der schärfsten und pointiertesten Kritiker der westlichen Konsumgesellschaft. Sein umfangreiches Werk, zu denen u.a. "Das perfekte Verbrechen" (1996), "Die Illusion des Endes - Das Ende der Illusion" (1997) und "Der unmögliche Tuasch"(2000) gehören, beschäftigt sich immer wieder mit verschiedenen Formen des Radikalismus. Erst jüngst erregte der Baudrillard mit seinem Aufsatz "L"esprit du terrorisme" die Öffentlichkeit, in dem er die Globalisierung scharf attackiert und die Terroranschläge vom 11. September vergangenen Jahres verständlich erscheinen lässt. In einem längeren Interview, erschienen in der deutschen Wochenzeitschrift "Der Spiegel" vom 14. Jänner dieses Jahres, bezeichnete er die Globalisierung als "extrem gewaltsam", da dieser Prozess auf weltweite Vereinheitlichung abziele und dabei alles, ob Menschen oder Dinge, in einen verhandelbaren und bezahlbaren Tauschwert umwandle.

Die Moderation hat diesmal Dr. Thomas Angerer inne. Angerer, Jahrgang 1965, ist Ass. Professor am Institut für Geschichte der Universität Wien. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören u.a. die österreichisch-französischen Beziehungen.

o Termin: Montag, 18. März

Ort: Festsaal der Wiener Rathauses
Beginn: 19 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen und Termine:

o Wiener Vorlesungen: www.wien.gv.at/ma07/vorlesungen/next.htm

(Schluss) hch

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