Der Jugend Beschäftigungsperspektiven geben BILD

Jugend und Arbeit: Jugendreferenten wollen "voneinander lernen"

Dornbirn (VLK) - Die Konferenz der Landesjugendreferenten ist
heute, Donnerstag, in Dornbirn zu Ende gegangen. Im
Mittelpunkt standen die Themen "Jugend und Arbeit",
"Prävention - Jugend und Alkohol" und "Jugendbeteiligung". Landesrätin Greti Schmid präsentierte gemeinsam mit ihren Ressortkolleginnen- und kollegen die wichtigsten Ergebnisse
des Treffens. ****

Zum Thema "Jugend und Arbeit" kündigte Landesrätin Schmid
eine noch intensivere Zusammenarbeit an. In den nächsten
Monaten sollen die verschiedenen Projekte und Aktionen der
Länder gründlich erfasst werden. Schmid: "Gegenseitige
Information über unsere Projekte gibt uns die Möglichkeit, voneinander zu lernen. Niemand braucht das Rad neu zu
erfinden." Bis Herbst soll eine umfassende Datensammlung
vorliegen, um auf dieser Grundlage eine große Fachtagung zum
Thema "Jugend und Arbeit" zu veranstalten.

Einig zeigten sich die Landesjugendreferenten in ihrer
Kritik an der geplanten Gewerbeordnungsnovelle. Im Interesse
des Jugendschutzes sprachen sie sich insbesondere gegen die Streichung jener Paragraphen aus, die den Ausschank von
Alkohol an Jugendliche regeln. Primäres Anliegen von
Landesrätin Schmid ist es, weiterhin Abgabe und Verkauf von
Alkohol an Jugendliche unter 16 Jahre zu unterbinden. Zudem
sollen weiterhin zwei antialkoholische Getränke billiger sein
als das billigste alkoholische Getränk. Ziel ist laut
Landesrätin Schmid eine Harmonisierung der Gewerbeordnung und
der Gastgewerbeverordnung.

Einstimmigkeit herrscht auch hinsichtlich der hohen
Bedeutung der Jugendbeteiligung. "Wir nehmen die Jugend ernst
und wollen sie zum aktiven Mitgestalten motivieren", sagte Landesrätin Schmid. Angesprochen wurde im Rahmen der
Konferenz auch die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre.
Laut der niederösterreichischen Landeshauptmann-
Stellvertreterin Liese Prokop werden die Jugendreferenten die demnächst anstehenden Kommunal-Wahlgänge z.B. in der
Steiermark, wo erstmals 16-Jährige wahlberechtigt sind, genau beobachten.
(ck/gw/dig,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL