Ausschuss für Lebensmittelsicherheit soll Vernetzung verbessern

Antrag wird jetzt im NÖ Landtag behandelt

St.Pölten (NLK) - Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria
Onodi, Landesrat Josef Plank sowie die beiden Klubobmänner Mag. Klaus Schneeberger und Landtagsabgeordneter Ewald Sacher gaben sich heute zuversichtlich über die bevorstehende Einrichtung eines "Ständigen Ausschusses für Lebensmittelsicherheit". Dieser Ausschuss, der zumindest vierteljährlich zusammentreten wird, soll die Koordination und die Vernetzung aller im Bereich der Lebensmittelkontrolle arbeitenden Stellen verbessern. Der Antrag auf die Einrichtung dieses Ausschusses soll in der kommenden Woche im NÖ Land-tag behandelt werden.

Die bestmöglichen Kontrollen sollen durch neun verschiedene Abteilungen des Lan-des Niederösterreich und durch ihre Spezialisten erfolgen. Das sind im Detail die Ab-teilungen für Lebensmittelkontrolle, Sanitätsrecht und Krankenanstalten, Agrarrecht, Landwirtschaftliche Bildung, Veterinärangelegenheiten, Naturschutz, Verkehrsrecht, Gewerberecht sowie Sparkassen- und Stiftungsaufsicht, wobei die befassten Stellen bei Landeshauptmannstellvertreterin Onodi und den Landesräten Gabmann, Kranzl und Plank angesiedelt sind.
Es sei oftmals eine Lücke festzustellen zwischen dem, der die Lebensmittel produ-ziert, und dem, der sie konsumiert. Man sei bemüht, die Produzenten näher an die Konsumenten heranzuführen, sagte Onodi. Die Einrichtung eines "Ständigen Aus-schusses für Lebensmittelsicherheit" soll diese Lücke zwischen Produzenten und Konsumenten schließen.

Er habe sich sehr für ein vernetztes System bei der Lebensmittelkontrolle ausgespro-chen, meinte Landesrat Josef Plank. Die Aufgaben dieses "Ständigen Ausschusses" würden im Detail die Produkt- und Prozesskontrolle bei der Kennzeichnung der Tiere, Haltung, Futtermittel, Transport, Schlachtung, Lebensmittelkontrolle, Verpackung, La-gerung und Verkauf betreffen. Es gelte, einen optimierten Einsatz von Ressourcen zu erreichen und auch als Schnittstelle zur Agentur für Gesundheit und Ernährungssi-cherheit zu wirken. Wenn man Schwachstellen aufdecke, dann würde man mit Sank-tionen eingreifen.

Diese von beiden Parteien erzielte Plattform biete Konsumenten und Produzenten gleichermaßen ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit im Lebensmittelbereich, argumentierte VP-Klubobmann Schneeberger: "Die Vernunft hat gesiegt." Und sein Gegenüber auf der sozialdemokratischen Seite, Klubobmann Sacher, meinte, mit dem heutigen, positiven Ergebnis würde man beweisen, dass der Weg des Konsenses der bessere Weg sei.

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