ÖGB-NÖ Staudinger: Semperit: Verkaufsgespräche nicht gefährden

Wien (ÖGB-NÖ). Aufgrund der prekären Lage der Semperit in Traiskirchen wurde das Instrument der Wirtschaftskommission angewendet, um Vertreter der Arbeitnehmer, Arbeitgeber und der zuständigen öffentlichen Stellen an den Verhandlungstisch zu bitten. In diesen konstruktiven Gesprächen wurde neben der sozialen Absicherung für die Semperit-Mitarbeiter auch vereinbart, dass Verhandlungsgespräche mit potentiellen Partnern von allen Seiten gefördert werden sollen, die eine Weiterführung des Standortes Traiskirchen ermöglichen. "Es wäre unverantwortlich, jetzt durch voreiliges Abziehen der 'lebenswichtigen’ Maschinen diese Verhandlungsgespräche, die offensichtlich noch nicht definitiv beendet sind, zu gefährden", reagiert der Vorsitzende des ÖGB-NÖ Josef Staudinger auf die jüngsten Entwicklungen im Fall Semperit.++++

"Solange noch der Funken einer Chance besteht, den Standort Semperit Traiskirchen zu erhalten, muss alles getan werden, um Verkaufsgespräche zu fördern und zu unterstützen. Die Schließung Semperits würde einen wirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe nach sich ziehen", appelliert Staudinger abschließend.
(Schluss)

ÖGB, 12. März 2002
Nr. 214

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