FP-Windholz: "Camcopter" für Grenzüberwachung!

1.000 "Illegaler" seit Jahresbeginn hat heute niederösterreichische Grenze passiert!

"Seit Jahresbeginn haben mit heutigem Tag 1.000 Flüchtlinge aus Nicht-EU-Staaten die niederösterreichische Grenze illegal überschritten!" Das stellte der freiheitliche Landesparteiobmann Ernest Windholz fest. Im Vergleich zum Vorjahr seien die illegalen Grenzübertritte rund um die Hälfte gestiegen. Windholz fordert daher energisch "massiv verschärfte" Grenzkontrollen und die "Null-Variante" bei Zuwanderung. Der freiheitliche Landeschef wörtlich: "Innenminister Strasser hat eine letzte Bewährungsprobe!"****

Illegale Einwanderer müßten nach einem negativen Bescheid unverzüglich in ihre Heimatländer abgeschoben werden, Minister Strasser müsse endlich die entsprechenden Gesetze vollziehen und nicht tatenlos zusehen, wie sich die Zahl illegaler Asylanten vergrößere, kritisierte Windholz. "Flüchtlinge in Traiskirchen warten zwei bis drei Jahre auf die Erledigung ihres Verfahrens, ein Drittel taucht in dieser Zeit unter. Der FP-Politiker sprach sich in diesem Zusammenhang erneut für mindestens zwei Auffanglager in unmittelbarer Grenznähe aus. Windholz: "Das würde auch die Möglichkeit eröffnen, das Flüchtlingslager in Traiskirchen, wo sich Delikte wie Drogenhandel, Diebstahl, Raub und Körperverletzung dramatisch häuften, endlich aufzulassen!"
Werden. Österreich war nie ein, ist kein und wird nie ein Einwanderungsland sein!"

Aber nicht nur personell, auch technisch, so der Landeschef weiter, müsse der Grenzschutz verbessert werden. An allen den Grenzübertrittsstellen der Slowakei, die sich bekanntlich selbst als "nicht sicherer Drittstaat" bezeichne, gebe es seit 1998 ein EDV-Erkennungssystem, das durch elektronisch gespeicherte Fingerabdrücke innerhalb von 10 Sekunden die Identifizierung eines Betroffenen möglich mache. "Von solchen Möglichkeiten kann die österreichische Exekutive unter der Führung von Innenminister Strasser weiter nur "träumen

Auch finde er, Windholz, es äußerst seltsam, daß ein hochmodernes Überwachungsgerät, das dem Innenministerium bereits im Jahre 2000 angeboten wurde, noch immer keine Gnade vor den Augen des Innenministers gefunden hätte. Das Modell "Camcopter", ein 45 Kilogramm schweres, hubschrauberartiges, unbemanntes Fluggerät mit speziellen leichten Wärmebildkameras würde nicht nur weit effektiver für den Grenzschutz arbeiten, sondern auch nur einen Bruchteil dessen kosten, was der Steuerzahler zur Zeit für den Grenzschutz ausgeben müsse. Der "herkömmliche" Hubschraubereinsatz koste ca. 3000 € in der Stunde, bei einem "Camcopter-Einsatz" würden sich die Ausgaben auf 800 € reduzieren, schloß Windholz.

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